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3 (1836)
Entstehung
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295
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Rückwärtsgehe» und Stillstehen der untern Planetein 2!>t»

wahren Bewegung entgegengesetzten Richtung fortrückte.Bei dieser Lage muß demnach die scheinbare Bewegungeines jeden dieser Planeten der scheinbaren Bewegungder Sonne entgegengesetzt, und folglich rücklausig senn.In der obcrn Eonjunction dagegen, wo die wahre Bc-wegung des Planeten in einer Richtung statt findet, dieder Bewegung der Erde entgegengesetzt ist, wird die re-lative Bewegung die nämliche scyn, als ob der Planetstill stände, und die Erde mit der vereinigten Geschwin-digkeit beider in ihrer eigenen Richtung fortrückte. Indiesem Falle wird also die scheinbare Bewegung rechtläu-sig seyn. Diese beiden Ergebnisse stimmen mit der be-obachteten Thatsache vollkommen übercin.

üvti) Die stationären Punkte können durch die fol-gende Betrachtung bestimmt' werden. Bei a oder o, denPunkten der größten Elongation, bewegt sich der Planetdircct gegen die Erde oder von derselben weg, nämlichlängs ihrer Verbindungslinie, während die Bewegungder Erde fast pcrpendiculär auf dieser Linie ist. Hiermuß folglich die scheinbare Bewegung rechtlausig sevn.Bei I», der untern Eonjunction, haben wir gesehen, daßsie rückläufig seyn müsse, weil die Bewegung des Plane-ten (welche daselbst, so wie auch diejenige der Erde, aufder Verbindungslinie senkrecht ist) die Bewegung derErde an Geschwindigkeit übertrifft. Dcßhalb müssen diestationären Punkte, wie man auch durch Beobachtungwirklich findet, zwischen -> und I>, oder zwischen a und !>,nämlich an einer solchen Stelle liegen, wo die schiefeRichtung der Bewegung des Planeten gegen die Verbin-dungslinie den Ueberschuß seiner Geschwindigkeit überdiejenige der Erde gerade compcnsirt, und ein gleiches Fort-rücken eines jeden Endes dieser Linie, durch die Bewegungdes Planeten an dem einen, und durch diejenige der Erdean dem andern Ende, bewirkt, so daß sich für einen Augen-blick die ganze Linie mit sich selbst parallel fortbewegenmuß. Die so vorgelegte Aufgabe ist eine rein geometri-sche, und ihre Auflößung unter Voraussetzung kreisförmi-ger Bahnen ganz leicht; betrachten wir dieselben abernicht als kreisförmig (was sie auch wirklich nicht sind)so wird die Aufgabe etwas verwickelt, und zwar so, daß

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