Bewegung cineS geworfenen Körpers
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fundencn, obschon nicht mit unserm Bewußtsein, be-gleiteten, K ra fta » ßc rn ng sey. Daß eine solcheKraft-aufierung durch einen zwischenlicgenden Raum hindurchmir Erfolg ausgeübt werden könne, ist nickt schwererzu begreifen, als daß unsere Hand einem Steine Be-wegung mitzntheilen vermag, mit welchem sie sich er-weis l i ch nicht in Bc r u h r u n g befind e t.
371) Alle Korper, mir welchen wir bekannt sind,fallen, wen» sie in die Luft gehoben und sich selbst ru-hig überlassen werden, senkrecht auf die Oberfläche derErde herab. Sie werden folglich dabin durch eineKraft oder durch eine Anstrengung getrieben, welchedas direete oder indirecte Resultat eines Bewnßt-seuns und eines Wilsens ist, der irgend woeristirt, obgleich wir nickt im Stande sind, ihn nach-zuweisen, und diese Kraft nennen wir die Schwere.Das Streben oder die Richtung derselben geht, wiedie allgemeine Erfahrung lehrt, nach dem Mittelpunkteder Erde, oder vielmehr, wenn wir die sphäroidsicheGestalt derselben berücksichtigen, senkrecht auf die Ober-flache des ruhigen Wassers. Wenn wir aber einenKörper schräg in die Luft werfen, so wird dieses Stre-ben, obschon nicht aufgehoben oder vermindert, doch inseiner endlichen Wirkung wesentlich modificirt. DasStreben nach oben, welches wir dem Srcine geben,wird zwar nach einiger Zeit aufgehoben, und ihm einStreben nach unten mitgerheilt, das ihn endlich aufdie Oberfläche der Erde bringt, wo er in seinem ferne-ren Fortschreiten gehemmt wird und in den Zustandder Ruhe gelangt. Aber die ganze Zeit hindurch ister beständig von seinem geradlinigen Wege abgelenktund bestimmt worden, eine krumme Linie zu beschrei-ben, welche nach dem Mittelpunkt der Erde hin con-cav ist; auch hat derselbe einen h o ch st c n P n n k t,Scheitelpunkt oder eine Erdferne, gerade sowie der Mond in seiner Bahn, wo die Richtung seinerBewegung senkrecht auf dem, bis zu ihm verlängertenErdradiuS ist.
372) Wenn der Stein, welchen wir schräg auf-wärts schleudern, bei seinem Herabfallen die Oberfläche