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3 (1836)
Entstehung
Seite
263
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Physische Beschaffenheit des Mondes.

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rade in dem Verhaltnisse erblicken, welches sie habenmüssen, wenn wir die Neigung der Sonnenstrahlen gegendenjenigen Theil der Oberfläche des Mondes, auf wel-chem sie stehen, in Erwägung bringen. Der couvereUmriß des der Sonne zugewendeten Mondrandcs istimmer kreisförmig und beinahe ganz glatt; aber dergegenüber liegende Nand des erleuchteten Tbeiles, wel-cher (wenn der Mond eine vollko m m ene Kugel wäre)eine genaue und scharf begrenzte Ellipse seyn müßte,wird immer sehr zackig und roll tiefer Einschnitte undvorragender Spitzen beobachtet. Die in der Nähe diesesRandes oder der sogenannten Lichtgränze befindlichen Bergewerfen lange, schwarze Schatten, was sie offenbar auch thunmüssen, wenn wir bedenken, daß die Sonne für die unter die-sen Umständen begriffenen Theile des Mondes eben aufge-gangen ist, oder untergehen will. Wenn aber die Lieht-granze über dieselben hinausrückt, d. h.wenn die Sonnefür diese Theile Höhe erlangt, fo wird auch ior Schat-ten kürzer; und zur Zeit des Vollmondes, wo allesLicht in unsere GesichtSliuie fällt, bemerken wir an kei-nem Theile der Moudsoberfläche diese Schatten. Ausmikrometriseben Messungen der Schattenlänge vieler be-sonders auffallender Berge, wobei immer die günstig-sten Umstände benutzt worden sind, hat man die Höhenmancher dieser Berge berechnet, und den höchsten dar-unter ungefähr fünf englische Meilen hoch gefunden.Das Vorbaudenseyn solcher Berge wird auch noch da-durch bestätigt, daß sie selbst über den äußerste» Randder Lichtgräuze hinaus sichtbar sind, und daselbst alskleine erleuchtete Punkte oder Inseln erscheinen. DiesePunkte sind die Gipfel dieser Berge, welche die Son-nenstrahlen früher, als die zwischenliegende Ebene auf-fangen, und die, wenn die Sonne hoher steigt, sich end-lich mit den dadurch erleuchteten niedereren Theilenverbinden und an der allgemeinen Liehtgranze Vorra-gungen erscheinen.

363) Die Berge im Monde gewähren im Allge-meinen einen auffallend gleichförmigen und seltsamenAnblick. Sie sind außerordentlich zahlreich, nehmenbei weitem den größeren Theil der Oberstäche ein, und

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