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1 (1835)
Entstehung
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100
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Astronomie.

Cap. II.

von einander abstehen) genau mit demjenigen desmittleren Fadens übereinstimmen müßte, wenn alleBeobachtungen vollkommen waren; jenes mittlere Re-sultat aus sammtlichcn Beobachtungen wird folglichdazu beitragen, die einzelnen Fehler derselben auszu-gleichen und zu vernichten.

127) Ueber die Art und Weise, wie die Berich-tigungen vorzunehmen, und die Fehler zu berücksichti-gen sind, welche beim Gebrauche dieses einfachen undzierlichen Instrumentes unvermeidlich bleiben, mußder Leser Werke zu Rathe ziehen, welche diesem Thcileder praktischen Astronomie spcciell gewidmet sind").Wir wollen hier nur einer wichtigen Prüfung der Rich-tigkeit des Instruments erwähnen, welche darin be-sieht, die Enden der Are umzukehren, oder sie vonOsten nach Westen zu legen. Ist dieses geschehen, undgicbt es noch dieselben Resultate, so daß auch dermittlere Faden den nämlichen Punkt am Meridianzci-chcn durchschneidet: so können wir überzeugt scyn, daßdie Collimationslinie des Fernrohres genau einen rech-ten Winkel mit der Are bildet, und eine vollkommeneEbene, d. h. am Himmel einen größten Kreis,beschreibt. Bei guten Durchgangsbcobachtungen istein Fehler von zwei oder drei Zehnteln einer Zeitsecundein dem Momente der Culmination eines Sternes dasAcußcrste, was befürchtet werden darf, ausschließlichdes Fehlers der Pendeluhr; oder mit andern Worteneine Pendeluhr kann durch eine einzige solche Beobach-tung mit der täglichen Bewegung der Erde ohne Ge-fahr cineS größer» Fehlers verglichen werden. Wennman daher die Beobachtungen vervielfältigt, so laßtsich ein noch höherer Grad von Genauigkeit erlangen.

128) Die Winkelabstandc, welche mit dem Passa-geninstrumcntc und der Pendeluhr gemessen werden,sind Bogen des Acquinvctialkreiseö, welche zwischen

P Siehe 1>r. stesrson's Irestiso on struotical stslnnnomv. Fer-ner tZisnvtii Lopra lo 8lrom»Mo cic t^sssagi. IPbem.<ti Atitsno, 18!Z.