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1 (1835)
Entstehung
Seite
59
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Cap. I.

Stcrnzeit.

S9

zu 360", die den ganzen Umkreis ausmachen, »der,nach Zeit, in Stunden, Minuten und Seennden von0 Stunde dis zu 24 Stunden ausgedrückt. Da diescheinbare tägliche Bewegung des Himmels der wirkli-cke» Bewegung der Erde entgegengesetzt ist, so stehtdieses mit dem Zahlen der Längen in westlicher Rich-tung (Art. 88.) völlig im Einklänge.

92) Die Sternzeit wird nach der täglichen Be-wegung der Sterne, oder vielmehr von dem Punkte imAequinoctialkreise angerechnet, von welchen: aus maudie Nectascensionen zählt.

Diesen Punkt kann man als einen Stern betrack-ten, obschon in der That kein Stern daselbst befindlichist; und überdies; unterliegt dieser Punkt selbst einergewissen kleinen Veränderung, die indessen so gering ist,daß sie auf keine merkliche Weise den Zeitraum zwischenzwei auf einander folgenden Durchgängen desselben durchden Meridian afficirt. Dieser Zeitraum heißt ein Stern-tag ; er wird in 24 Sterustunden, und diese werdenwiederum in Minuten und Secunden eingetheilt. EineUhr, welche die Sternzeit angiebt, d. h. welche gleich-förmig einen solchen Gang hat, daß sie immer (»Stun-den, 9 Minuten, 0 Secunden zeigt, wenn der Nacht-gleichenpunkt in den Meridian tritt, heißt eine Stern-uhr, und ist ein ganz unentbehrliches Werkzeug auf jederSternwarte.

93) Es bleibt nun noch übrig, diese Beschreibun-gen durch eine Figur zu erläutern. Es sey E (Fig. 10.)der Mittelpunkt der Erde und NE8 ihre Axe, so findN und 8 ihre Pole und Ly ihr Aequator; X 15ist der Pa r alle l kr ei s der^Breite des StandpunktesX auf ihrer Oberfläche; ^ parallel 8 EN, ist dieRichtung, in welcher ein Beobachter bei N den erha-benen Pol des Himmels sieht; und N die Ver-längerung des Erdhalbmessers E^., ist die Richtungseines Zeniths. N ^ L 8 wird sei» Meridian seyn;NE 8 der Meridian eines bestimmten Standpunktesz. B. der von Greenwich; folglich E , oder der sphä-rische Winkel ENE, die Länge, und die Breitedes Standpunktes Ist nun u s eine Ebene, welche