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1 die latente Warme des Dunstes bei 0° (also 640°C oder512°R, und -wenn das befeuchtete Thermometer eine Eis-rinde hat, 715°C oder 572°R),
bedeuten. Genähert ist die Formel für den mittleren Baro-meterstand von 336'” und die Temperaturen über 0x=e'— 3 / 8 (t—f),
für die Temperaturen unter 0
x=e'— */j (t—t’)
t und t' in Reaumurs’schen Graden.
Zusammengestellt sind die August’sclien Formeln
für SOtheilge Grade und PariserLinien
A)Loge'=0,3506511+;
7,9817243t'
13,4878 + t"
0,558(t— f)b
B) e"=e’—-;—
’ 512—t'
C) t"=213,4878
löge" — 0,35065118,3323754—löge"
für lOOtheilige Grade und me-trisches Maals
23,945371t'
Log c'= 1 g'go^. 3 ,’ 2,2960383
0,558(t—t')b
e"=e’—-——-;—■
640—t
800 2,2960883+loge"
' 1 ~ 3 5,6857520—log e" ’
wovon A zur Berechnung des zu t' gehörigen Druckmaximi,B zur Berechnung des Drucks des atmosphärischen Dunstes,und C zur Berechnung des Thaupuncts dient, und worine das zu t' gehörige Druckrnaxirnum,t' die Verdunstungskälte,
e" den Druck des atmosphärischen Dunstes,b den auf 0° Quecksilberwärme zurückgeführten Barometer-stand, undt” den Thaupunctbezeichnen.
Zur Entwickelung der Formel für die Berechnung derSpannkraft des in der Atmosphäre vorhandenen Wasser-dunstes (oder, nach August’s vorstehender Bezeichnung e”)wollen wir Baumgartner (S. 266 u. ff. des Supplementbandesseiner Naturlehre) folgen.
Zunächst um die feuchte Thermometerkugel sinkt die Tem-peratur der Luft so tief, bis die in derselben enthaltenenDünste das Maximum ihrer Spannkraft erreicht, und dieWärme, welche die hierzu nöthigen Dünste gebunden haben,wurde von jener Luftschichte und dem in derselben schonvorläufig enthaltenen Dunste geliefert, ln dieser Schichte seyp das Gewicht der trocknen Luft bei der bestehenden Tem-peratur und dem herrschenden Luftdruck,