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Es ist die einfache Differenz oder a-)-b-l-c=0,4452 fürh=tO,l, davon ein Zohntheil =0,0445, welches in der leztenSpalte für jedes hinzukommende Hunderttlieil des Gradesaddirt wurde.
Demnach kann in diesen Tafeln der Spannkräfte des Was-serdunstes ganz allgemein die Differenz zwischen je zwei Zehn-theilen des Grades durch Multiplication mit
0,1—0,2—0,3,—0,4—0,5—0,6—0,7—0,8—0,9in Differenz für Ilundcrttheilc verwandelt werden.
Die im Supplementbande zu A. Baumgartners NaturlehreS. 998, 999 vorkommende Tafel XI a. der Expansivkraftund Dich te des Wasserdunstes beruht für jene, wie be-reits S. 106 bemerkt worden, innerhalb —20°C und + 100°Cauf derselben Grundformel. Dieser Theil der Tafel ist ausBiot’s Traite de physique I. p. 531 entlehnt, und nach Biot’sAngabe von Pouillet gerechnet. Biot sagt darüber: sie seynicht über 130° ausgedehnt worden, weil sie sonst fehlerhaftgeworden seyn würde. Uüberhaupt seyen dergleichen For-
meln nur Näherungen, in denen man nur die mit den Ver-suchen vergleichbaren Glieder umfasse. Wollte man die Ta-fel auf 200° ausdehnen, so würde man finden, dafs die Spann-kraft endlich sogar abnähmc. Dies deute aber nur daraufhin, dafs man hei den ersten Beobachtungen vernachläfsigteGlieder, ein in den unteren Graden unmerkliches n 4 , hinzu-nehmen müsse, w enn man zu den höheren Graden aufsteigenwolle. Die Formel sey liier auf die Ausdehnung beschränkt,w’clche die Beobachtungen Ualton’ s zuliefsen. Ungeachtetdieses von Biot seihst eingestandenen Widerspruchs seinerFormel hei der Anwendung auf hohe Grade der Hitze, hates mir mit Baumgartner genügend geschienen, dafs sie inner-halb der Temperaturen, womit cs die hygrometrischc Beob-achtung zu thun hat, sich den Besultaten der Versuche bes-ser als irgend eine andre bekannte Formel anschmiegt, undich hielt mich nicht für befugt, um der bessern Uebcrcin-stimmung mit den Versuchen in den hohen Hitzegraden wollen,den Beobachtungs-Resultaten in den niederen Graden Zwanganzuthun.
L. F. Kämtz *) befolgt im Allgemeinen die Methode Biot’sindem er jedoch nicht blos die Versuche von Dalton , son-dern auch die von Ure, und Southern für die niederen, unddie von Ure, Biker und G. G. Schmidt für die höheren zum
*) S. dessen ,,Untersuchungen über die Expansivkraft der Dämpfenach den bisherigen Beobachtungen“. 8. Halle 1826.