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Denkschrift zur Begründung des Projects der Eisenbahn-Anlage zur Verbindung des Rheins mit der Weser
Entstehung
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Personen zu 6 Sgr. Bahngeld, 50 zu 2 Sgr. und 00 zu 1 Sgr., welche dieganze Bahn durchschnittlich durchlaufen, wird wohl nicht als überspannt gelten.Ist aller die Annahme begründet, so hat, nach Abzug der Hebegebühr, die

Gesellschaft zu erwarten:

von den Reisenden zu 0 Sgr. 83,000 Tlilr.

zu 2 d . 31,000 »

zu 1 j . 20,700 »

von den Schnellgütern . 13,800 »

zusammen 152,100 Tlilr.

Reinertrag oder 4% Dividende und unter Zurechnung der oben nachgewie-senen 5% Zinsen überhaupt eine Netto-Revenue von 9% des zu 3,800,000Tlilr. überschlagenen Actiencapitals.

Ausserdem kann die Gesellschaft noch Nebeneinnahmen haben.

Sie wird jedenfalls den Transport der Güter und Personen selbst über-nehmen und dabei träte auch Concurrenz ein immer einigen Ueberschussbeziehen. 'Wahrscheinlich muss sie, um das Bahn-Verkehr zu befördern, aufvielen Scheidewegen, wo es an Spediteurs fehlt, Speditionsanstalten einrichten,die einen sichern Gewinn verlieissen, besonders da die Erheber des Bahngeldesgegen massige Entschädigung mit der Geschäftsführung: beauftragt werden

können. Vielleicht wird es selbst nützlich befunden, auf manchen PunktenSteinkohlenniagazine zu errichten, um entweder Commissions- oder Eigenhan-del mit Steinkohlen zu betreiben. Endlich ist es nicht unmöglich, dass miteinzelnen Staatsbehörden günstige Vereinbarungen über gewisse regelmässigeTransporte getroffen werden können, z. B. Postgüter, Militair-Effecten, Er-satzmannschaften. So viel über die zwischen Minden und Elberfeld lallendeStrecke der Rhein - Weser - Bali u.

Auf welchem Wege von Elberfeld ab der Rhein, und die Verbindungmit der Cöln-Eupener-Bahn am zweckmässigsten zu erreichen sei, wird demBeschlüsse der General-Versammlung und der Entscheidung des Staats anheimzu geben sein. Zwischen der Linie durch das untere Wupperthal und derüber Düsseldorf bleibt die Wahl offen. Für beide sprechen erhebliche, dervollsten Berücksichtigung würdige Gründe. (Es lässt sich aber auch, wieschon erwähnt, eine Richtung wählen, welche durch Verzweigung Düsseldorfund Cöln zugleich zu erreichen gestatten würde.) Käme das Unternehmender Holländer, welches beim ersten Versuche durchgefallen ist, noch zu Stande,und man hat es nach den neuesten Nachrichten noch nicht aufgegeben, sobraucht die Rhein-Weser-Bahn nur auf Düsseldorf geführt zu werden, indemdann die Cöln-Amsterdamer-Bahn den Anschluss an die traiisrlienanischen