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Denkschrift zur Begründung des Projects der Eisenbahn-Anlage zur Verbindung des Rheins mit der Weser
Entstehung
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traten Comites zusammen, sämmtlich in Uebereinstimmung zu wirken ent-schlossen. Herr Friedrich Harkort zu Wetter entwickelte den Entwurfnäher.*) Auch in Düsseldorf entstand ein Comite, ursprünglich in der Absicht,den Bau einer Zweigbahn von dort bis in die grosse Bahn zu veranlassen.So wäre der Rhein auf zwei Punkten erreicht worden, bei Cöln und Düsseldorf.

Als demnächst der Niederländische Oberstlieutenant Bake für dieAnlage einer Eisenbahn von Amsterdam bis Cöln concessionirt und dieAusführung dieses Werks erwartet wurde, schien es hinreichend, für dieRhein - Weser-Bahn allein den kürzeren Weg auf Düsseldorf im Auge zuhalten, indem dann die Verbindung mit Cöln durch die Holländische Bahngewonnen wäre.

Während der Zögerungen, welche die vielseitige Erörterung des Plansveranlasste, trat an einigen Orten die Idee hervor, ihn stückweise zur Aus-führung zu bringen, und es entstanden in Düsseldorf und Elberfeld zweiActicnvereine, welche die Bahnstrecke von Düsseldorf bis Elberfeld undvon Elberfeld bis V itten, als zwei besondere Unternehmungen, zu erbauensich vorsetzten. Erfolgte dies, so würden für das Unternehmen die Kräftezersplittert, auf Lokalinteressen hingewiesen und das Ganze aufs Ungewissehiuausgeschohen sein. Das Comite zu Minden glaubte daher im allgemei-nen Interesse den ursprünglichen Plan festhalten zu müssen. Es erbat undempfing die Genehmigung zur Bildung einer Gesellschaft für die Rhein-W eser-Bahn mit einem Actienfonds von 4 Millionen.

Die von den Technikern ausgewählte Linie beginnt dicht über Mindenam linken Weserufer und geht bei NeusalzAverk, Herford, Bielefeld, Güters-loh, Lippstadt, Sassendorf, Soest, Werl, Unna, Dortmund, AVitlen, Ilagen,Schwelm, Barmen und Elberfeld vorbei, bis Hammerstein an der AVuppcr.Für diese 29% Meilen lange Strecke sind alle Stimmen über die Richtungeinig. Von Hammerstein ab hat man entweder die Wupper bis Opladen unddann das Rheinthal zu verfolgen, oder die Richtung auf Düsseldorf einzu-schlagen, oder auch eine solche Richtung zu wählen, welche, durch eineVerzweigung, Düsseldorf und Cöln zugleich zu erreichen gestattet würde.

Zunächst werden wir nur von demjenigen Bahntheile reden, der zwi-schen Minden und Elberfeld fällt.

*) Die Eisenbahn von Minden nach Cöln, von Friedrich Harkort. 1833.