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Germancnthums, sein Liebling, Wolgang Menzel, alle Kennzeichen der mon-golischen Abstämmling im Gesichte trägt.
Ich finde es fiir nöthig, hier zu bemerken, daß ich den langweilig breitenSchmähartikei, den jüngst die erwähnte Drcimonatsschrift gegen mich aus-kramte, keineswegs der bloßen Tcutomanie, nicht einmal einem persönlichenGrolle, beimesse. Ich war lange der Meinung, als ob der Verfasser, ein ge-wisser G. Pf., durch jenen Artikel seinen Freund Menzel rächen wollte. Aberich muß der Wahrheit gemäß meinen Jrrthum bekennen. Ich ward seitdemvcrschicdcnscitig eines Besseren unterrichtet.
„Die Freundschaft zwischen dem Menzel und dem erwähnten G. Pf.,"sagte mir unlängst ein ehrlicher Schwabe, „besteht nur darin, daß letztererdem Menzel, der kein Franzosisch versteht, mit seiner Kcnntniß dieser Spracheaushilft. Und was den Angriff gegen Sic betrifft, so ist das gar nicht soböse gemeint; der G. Pf. war früher der größte Enthusiast für Ihre Schrif-ten, nnd wenn er jetzt so glühend gegen die Jmmoralität derselben eifert, sogeschieht das, um steh das Ansehen von strenger Tugend zu geben, und sichgegen den Verdacht der somatischen Liebe, der auf ihm lastete, etwas zudecken."
Ich würde den Ausdruck „somatische Liebe" gern umschrieben haben, aber
es sind die eigenen Worte des IM, D r, der mir diese harmlose Confi-
dcnz machte, vr, D r, der gewiß nichts dagegen hätte, wenn ich sei-nen ganzen Namen mitthciltc, ist ein Mann von ausgezeichnetem Geist, undvon einer Wahrheitsliebe, die sich in seinem ganzen Wesen ausspricht. Daer sich in diesem Augenblick zu London befindet, konnte ich ahne vorläufigeAnfrage seinen Namen nicht ganz ausschreiben; er steht aber zu Dienst, sowie auch der ganze Name eines der nchtungswerthcstcn Pariser Gelehrten, des
Pr. D g, in dessen Gegenwart mir dieselbe Mitthcilnng wiederholt
ward. — Für das Publikum aber ist es nützlich z« erfahren, welche Motivesich zuweilen unter dem bekannten „sittlich-rcligiös-patriotischcn Bcttlcrman-tcl" verbergen.
Ich habe mich nur scheinbar von meinem Gegenstände entfernt. MancheAngriffe gegen den seligen Börne finden durch obige Winke ihre thcilweise Er-klärung. Dasselbe ist der Fall in Beziehung auf sein Buch „Menzel, derFranzosenfresscr." Diese Schrift ist eine Vcrkhcidigung des CosmopolitiS-mus gegen den Nationalismus; aber in dieser Vertheidigung sieht man, wieder CoSmopolitiSmus Börne's nur in seinem Kopse saß, statt daß der Patrio-tismus tief in seinem Herzen wurzelte, während bei seinem Gegner der Pa-triotismus nur im Kopfe spukte und die kühlste Indifferenz im Herzen gähnte. . . Die listigen Worte, wvmit Menzel sein Deutschthum, wie ein Haufir-jude seinen Plunder anpreist, seine alten Tiradcn von Hermann dem Chcrus»