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man ihm die 3l>l),<M Klipse bewilligt, die er verlangte, so wären Millionender besseren Menschen nicht z» Grunde gegangen, und die Welt wäre aufimmer von dem alten Nebel geheilt!"
„Die Republik" — ich lasse den Mann ausreden, mit Ncbergchnng man-cher schnörkelhaften Absprünge — „die Republik muß durchgesetzt werden.Nur die Republik kann uns retten. Der Henker hole die sogenannten konsti-tutionellen Verfassungen, wovon unsere deutschen Kammcrschwätzcr alles Heilerwarten. Constitutionen verhalten sich zur Freiheit, wie positive Religionenzur Naturrcligion: sie werden durch ihr stabiles Element eben so viel Unheilanrichten, wie jene positiven Religionen, die, für einen gewissen Geisteszustanddes Volkes berechnet, im Anfang sogar diesem Geisteszustand überlegen sind,aber späterhin sehr lästig werden, wenn der Geist des Volkes die Satzung über-flügelt. Die Constitutionen entsprechen einem politischen Zustand, wo dieBevorrechteten von ihren Rechten einige abgeben, und die armen Menschen,die früher ganz zurückgesetzt waren, plötzlich jauchzen, daß sie ebenfalls Rechteerlangt haben . . . Aber diese Freude hört auf, sobald die Menschen durchihren freieren Zustand für die Idee einer vollständigen, ganz ungeschmälerten,ganz gleichheitlichcn Freiheit empfänglich geworden sind; was uns heute dieherrlichste Acguisition dünkt, wird unser» Enkeln als ein kümmerliches Abfin-den erscheinen, und das geringste Vorrecht, das die ehemalige Aristokratie nochbehielt, vielleicht das Recht, ihre Röcke mit Petersilie zu schmücken, wird als-dann eben so viel Bitterkeit erregen, wie einst die härteste Leibeigenschaft, jaeine noch tiefere Bitterkeit, da die Aristokratie mit ihrem letzten Petersilien-Vorrecht um so hochmllthiger prunken wird! . . . Nur die Naturrcligion,nur die Republik kann uns retten. Aber die letzten Neste des alten Regi-ments müssen vernichtet werden, che wir daran denken können, das neue bessereRegiment zu begründen. Da kommen die unthätigcn Schwächlinge undQuictistcn und schniffcln: wir Revolutionäre rissen Alles nieder, ohne imStande zu sein, etwas an die Stelle zu setzen! Und sie rühmen die Institu-tionen des Mittelalters, worin die Menschheit so sicher und ruhig gesessen habe.Und jetzt, sagen sie, sei alles so kahl und nüchtern und öde und das Leben seivoll Zweifel und Gleichgültigkeit."
„Ehemals wurde ich immer wüthend über diese Lobrcdncr des Mittelalters.Ich habe mich aber an diesen Gesang gewöhnt, und jetzt ärgere ich mich nur,wenn die lieben Sänger in eine andere Tonart übergehen und beständig überunser Niederreißen jammern. Wir hätten gar nichts anderes im Sinne, alsalles niederzureißen. Und wie dumm ist diese Anklage! Man kann ja nichteher bauen, ehe das alte Gebäude niedergerissen ist, und der Niederrcißer ver-dient eben so viel Lob, als der Aufbauende, ja noch mehr, da sein Geschäftnoch viel wichtiger ... Z. B. in meiner Vaterstadt, auf dem Dreifältig»