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ten, daß dicscs Werk eine würdige Fortsetzung seines Vorgängers ist, jenescolossalcn Pamphlets in dreißig Quartdändcn, worin Diderot das Wissen sei-nes Jahrhunderts rcsumirte. In einem besonder» Abdruck erschienen dieArtikel, welche Leroux in seiner Encyklopädie gegen den Cousin'schcn Eklccti-cismuS oder EklcctismuS, wie die Franzosen das Unding nenne», geschriebenhat. Cousin ist überhaupt das schwarze Thier, der Sündenbock, gegen welchenPierre Leroux seit undenklicher Zeit polcmisirt, und diese Polemik ist bei ihmzur Monomanie geworden. In den Dcccmbcrhcftcn der Revue iuckexeuckautserreicht sie ihren rasend gefährlichsten und skandalösesten Gipfel. Cousin wirdhier nicht bloS wegen seiner eigenen Denkweise angegriffen, sondern auch bös-artiger Handlungen beschuldigt. Diesmal läßt sich die Tugend vom Windeder Leidenschaft am weitesten fortreißen, und geräth aufs hohe Meer der Ver-leumdung. Nein, wir wissen es aus guter Quelle, daß Cousin zufälliger-weise ganz unschuldig ist an den unverzeihlichsten Modificirnngcn, welche dieposthume Schrift seines Schülers Jouffroi erlitten; wir wissen es nämlichnicht auS dem Munde seiner Anhänger, sondern seiner Gegner, die sich dar-über beklagen, daß Cousin aus ängstlicher Schonung der Universitätsintcresscndie Publikation der Jouffroi'schcn Schrift widerrathcn und verdrießlich seineBcihülfe verweigert habe. Sonderbare Wiedergeburt derselben Erscheinun-gen, wie wir sie bereits vor zwanzig Jahren in Berlin erlebt! Diesmal be-greifen wir sie besser, und wenn äüch unste persönlichen Sympathien nicht fürCousin sind, so wollen wir doch unparteiisch gestehen, daß ihn die radikalePartei mit demselben Unrecht und mit derselben Beschränktheit verlästerte, diewir uns selbst einst in Bezug ans den großen Hegel zu Schulden kommenließen. Auch dieser wollte gern, daß seine Philosophie im schützenden Schat-ten der Staatsgewalt ruhig gedeihe und mit dem Glauben der Kirche in keinenKampf gcricthe, ehe sie hinlänglich ausgewachsen und stark, — und der Mann,dessen Geist am klarsten und dessen Doctrin am liberalsten war, sprach sie den-noch in so trüb scholastischer, verclansulirtrr Form aus, daß nicht blos diereligiöse, sondern auch die politische Partei der Vergangenheit in ihm einenVerbündeten zn besitzen glaubt.-. Nur die Eingeweihten lächelten ob solchemJrrthum, und erst heute verstehen wir dicscs Lächeln; damals waren wirjung und thöricht und ungeduldig, und wir eiferten gegen Hegel, wie jüngstdie äußerste Linke in Frankreich gegen Cousin eiferte. Nur daß bei diesem dieäußerste Rechte sich nicht täuschen läßt durch die Vorsichtsmaßregeln des Aus-drucks; die romisch-katholisch-apostolische Clerisei zeigt sich hier weit scharfsich-tiger als die königlich-prcnßisch-protcstantischc; sie weiß ganz bestimmt, daßdie Philosophie ihr schlimmster Feind ist, sie weiß, daß dieser Feind sie aus derSorbonne verdrängt hat, und um diese Festung wieder zu erobern, unternahmsie gegen Cousin einen Vertilgnngskricg, und sie führt ihn mit jener geweihten