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salcn zum Vorschein käme, die sich über die Faubourgs Saint-Antoine undSaint-Marccau verbreiten würde». Alle Unterröcke zitterten bei dem Gedan-ken an solche Gefahr, und sogar die Männer ergriff eine unheimliche Furchtvor der Invasion jener langgeschwänztcn Gäste. Es wurden dem Magistratedie unterthänigsten Vorstellungen gemacht, und in Folge derselben vertagteman das Niederreißen des große» Gyps-Elcphantcn, der seitdem jahrelangaus dcui Bastillcnplatze ruhig stehen blieb. Sonderbares Land! wo trotz derallgemeine» ZerstörnngSsucht sich dennoch manche Dinge erhalten, da manallgemein die schlimmeren Dinge fürchtet, die an ihre Stelle treten könnten!Wie gern würden sie den Ludwig Philipp niederreißen, diesen großen klugenElcphantcn, aber sie fürchten Sc. Majestät den souverainen Rattenkönig, dastauscndköpfigc Uugethüm, das alsdann zur Regierung käme, und selbst dieadeligen und geistlichen Feinde der Bourgeoisie, die nicht eben mit Blindheitgeschlagen sind, suchen aus diesem Grunde den JuliuSthron zu erhalten; nurdie ganz beschränkten, die Spieler und Falschspieler unter den Aristokraten undClericalcn, sind Pessimisten und speculiren auf die Republik oder vielmehr ausdas ChaoS, das unmittelbar nach der Republik eintreten dürfte.
Die Bourgeoisie selbst ist ebenfalls vom Dämon des Zcrstörcns besessen,und wenn sie auch die Republik nicht eben fürchtet, so hat sie doch eine instinct-mäßige Angst vor dem Communismus, vor jenen düstcrn Gesellen, die wieRatten aus den Trümmern des jetzigen Regiments hcrvorstllrzen würden.Ja, vor einer Republik von der frühem Sorte, selbst vor ein Bischen Nobes-pierrismus, hätte die französische Bourgeoisie keine Furcht, und sie würde sichleicht mit dieser Rcgierungsform aussöhnen und ruhig aus die Wache ziehenund die Tuilericn beschützen, gleichviel ob hier ein Ludwig Philipp oder einComitö-du-Salut-public residirt; den» die Bourgeoisie will vor allem Ord-nung und Schutz der bestehenden Eigenthumsrcchte — Begehrnisse, die eineRepublik eben so gut wie das Königthum gewähren kau». Aber diese Bon-tiqnicrS ahnen, wie gesagt, instinetmäßig, daß die Republik heutzutage nichtmehr die Principien der neunziger Jahre vertreten mochte, sondern nur die Formwäre, worin sich eine neue, unerhörte Prolctaricrherrschaft mit allen Glau-benssätzen der Gütergemeinschaft geltend machen würde. Sie sind Conftrva-tive durch äußere Nothwcndigkeit, nicht durch innern Trieb, und die Furcht isthier die Stütze aller Ding«.
Wird diese Furcht noch auf lange Zeit vorhalten? Wird nicht eines frühenMorgens der nationale Leichtsinn die Köpfe ergreifen und selbst die Acngstli-chcn in den Strudel der Revolution fortreißen? Ich weiß cS nicht, aber esist möglich, und die Wahlresultat« zu Paris sind sogar ein Merkmal, daß eSwahrscheinlich ist. Die Franzosen haben ein kurzes Gcdachtniß und vergessensogar ihre gerechtesten Befürchtungen. Dcßhalb treten sie so oft auf als Ac-
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