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von dcm Wolf, welcher, als er Hunger hatte, sich eines Schafes bemächtigte.Er fraß mit gieriger Hast dessen beide Vorderbeine, jedoch die Hinterbeine weSThierlcins verschonte er und sprach: ich bin jetzt gesättigt, und diesem gutenSchafe, das mich mit seinen Vorderbeinen gcspeisct hat, lasse ich aus Pietätalle seine übrigen Beine und den ganzen Nest seines Leibes.
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Paris, den 7. Februar 18ä2.
„Wir tauzcu hier aus einem Vulcan" — aber wir tanzen. Was in dcmVulcan gährt, kocht und brauset, wollen wir heute nicht untersuchen, und nurwie man darauf tanzt, sei der Gegenstand unserer Betrachtung. Da müssenwir nun zunächst von der Academic Nodale de Musique reden, wo noch immerjenes ehrwürdige Corps de Ballet cristirt, das die chorcgraphischcn Uebcrl!^fcrungen treulich bewahrt und als die Pairie des Tanzes zu betrachten ist.Wie jene andere, die im Lurcmbourg residirt, zählt auch diese Pairie unterihrem Personal gar viele Pcrrückcn und Mumien, über die ich mich nicht aus-sprechen will aus leicht begreiflicher Furcht. Das Mißgeschick des Hrn. Peers,des Garanten des Eibele, der jüngst zu sechs Monaten Carecr undFrauken vcrurtheilt worden, hat mich gewitzigt. Nur von Carlotta Grisi willich reden, die in der respektablen Versammlung der Rue Lepellctier gar wun-derlieblich hervorstrahlt, wie eine Apfelsine unter Kartoffeln. Nächst dcm glückelichen Stoff, der den Schriften eines deutschen Autors entlehnt, war es zumeistCarlotta Grift, die dcm Ballet „die Willi" eine unerhörte Vogue verschaffte.Aber wie köstlich tanzt sie! Wenn man sie sieht, vergißt man, daß Taglioniin Nußland und Elslcr in Amerika ist, man vergißt Amerika und Rußlandselbst, ja die ganze Erde, und man schwebt mit ihr empor in die hängendenZaubergärtcn jenes Gcisterrcichs, worin sie als Königin waltet. Ja, sie hatganz den Charakter jener Elcmcntargcistcr, die wir uns immer tanzend denken,und von deren gewaltigen Tanzweiscn das Volk so viel Wunderliches fabelt.In der Sage von den Willis ward jene gehcimnißvollc, rasende, mituntermcnschcnvcrdcrblichc Tanzlust, die den Elcmeutargcistcrn eigen ist, auch aufdie tobten Bräute übertragen; zu dcm althcidnisch übcrmüthigcn Lustrciz desNircn- und Elfcuthums gesellten sich noch die melancholisch wollüstigenSchauer, das dunkclsüße Grausen des mittelalterlichen GcspcnsterglaubcnS.
Entspricht die Musik dcm abenteuerlichen Stoffe jenes BallctS? War Hr.Adam, der die Musik geliefert, fähig Tanzweiscn zu dichten, die, wie es in derVolkssage heißt, die Bäume des Waldes zum Hüpfen und den Wasserfall.zumStillstehen zwingen? Hr. Adam war, soviel ich weiß, in Norwegen, aber ich
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