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begütert. Robert le Diablc und die Hugenotten sollen minder reichlich dotirtsein; sie können vielleicht auch einige Zeit vom eigenen Fette zehren, so langefür DccorationSpracht und üppige Balletbeine gesorgt ist; später werden sieZulage bedürfen. Für den Crociato dürfte die Dotation nicht so glänzendausfallen; mit Recht zeigt sich hier der Vater ein Bischen knickerig, und erklagt, der lockere Fant habe ihm einst in Italien zu viel gekostet; er sei einVerschwender. Desto großmllthiger bedenkt Meycrbcer seine unglückliche,durchgefallene Tochter Emma de RoSburgo; sie soll jährlich in der Pressewieder aufgeboten werden, sie soll eine neue Ausstattung bekommen, und er-scheint in einer Prachtausgabe von Satin-Velin; für verkrüppelte Wechsel-bälge schlägt immer am treuestcn das liebende Herz der Eltern. Solcherweisesind alle Meperbecr'schen GcisteSkindcr gut versorgt, ihre Zukunft ist verassc-curirt für alle Zeiten.—
Der Haß verblendet selbst die Klügsten, und es ist kein Wunder, daß einleidenschaftlicher Narr wie Spontini, meine Worte nicht gänz bezweifelte. —Er rief aus! O! er ist alles fähig! Unglückliche Zeit! Unglückliche Welt!
Ich schließe hier, da ich ohnehin heute sehr tragisch gestimmt bin und trübeTodesgedanken über meinen Geist ihre Schatten werfen. Heute hat manmeinen armen SakoSki begraben, den berühmten Lederkünstler — denn dieBenennung Schuster ist zu gering für einen Sakoski. Alle irmrobancks bot-tiors und kabrioants cko elmnssnres von Paris folgten seiner Leiche. Erward acht und achtzig Jahre alt, und starb an einer Indigestion. Er lebteweise und glücklich. Wenig bekümmerte er sich um die Köpfe, aber desto mehrum die Füße seiner Zeitgenossen. Möge die Erde dich eben so wenig drücken,wie mich deine Stiefel!
13.
Paris, den 3. Juli IAO.
Für einige Zeit haben wir Ruhe, wenigstens vor den Deputirten undFortepianospiclern, den zwei schrecklichen Landplagen, wovon wir den ganzenWinter bis tief ins Frühjahr so viel erdulden müssen. Das Palais Bourbonund die Salons der H. H. Erard und Herz sind mit dreifachen Schlössernverriegelt. Gottlob, die politischen und musikalischen Virtuosen schweigen!Die Paar Greise, die im Lurcmbourg sitzen, murmeln immer leiser, odernicken schlaftrunken ihre Einwilligung zu den Beschlüssen der jünger» Kam-mer. Ein paarmal vor einigen Wochen machten die alten Herren eiirr ver-neinende Kopfbcwegung, die man als bedrohlich für das Ministerium aus-legte; aber sie meinten es nicht so ernsthaft. Herr Thiers hat nichts weniger