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absprach, sich bald daraus als ein Staatsmann von höchster Bedeutung aus-zeichnete. Ich freute mich darüber.
12.
Paris, den 12. Juni 1810.
Der Ritter Spontini bvmbardirt in diesem Augenblicke die armen Parisermit Briefen, um zu jedem Preis das Publicum an seine verschollene Personzu erinnern. Es liegt in diesem Augenblick ein Circular vor mir, das er analle Zcituugsredactoren schickt, und das keiner drucken will aus Pietät für dengesunden Menschenverstand und Spontini'S alten Namen. Das Lächerlichegrenzt hier ans Sublime. Diese peinliche Schwäche, die sich im barockcstcnStil ausspricht oder vielmehr ausärgcrt, ist eben so merkwürdig für den Arztwie für den Sprachforscher. Erstcrcr gewahrt hier das traurige Phänomeneiner Eitelkeit, die im Gemüth immer wüthender auflodert, je mehr die edlernGeisteskräfte darin erlösche» ; der andere aber, der Sprachforscher, sieht, welchein ergötzlicher Jargon entsteht, wenn ein starrer Italiener, der in Frankreichnothdürftig etwas Französisch gelernt hat, dieses sogenannte Italiener-Fran-zösisch während eines fünsundzwanzigjährigcn Aufenthalts in Berlin ausbil-dete, so daß das alte Kaudcrwälsch mit sarmatischcn Barbarismen gar wun-derlich gespickt ward. Das Circular ist vom Februar datirt, ward aberneuerdings wieder hergeschickt, weil Signor Spontini hört, daß man hier seinberühmtes Werk wieder aufführen wolle, welches nichts als eine Falle sei —eine Falle, die er benutzen will, um hierher berufen zu werden. Nachdem ernämlich gegen seine Feinde pathetisch declamirt hat, setzt er hinzu: ikt voillljustsmeut ls uouveau piSgs Hus je crois avcür cksviuS, et es czui uro taitNU iukSrieux ckevoir cks llüoxxoser, uro trouvaut abseiet, ä 1a remise eussdus cke mos oxSras sur le tbSätre cks l'aeackSuüs roxale cke ruusigue, itinoins quo je US sois oktloiellerasut euZaßS uroi-ruemo xar 1'ackruiuistratiou,»o?» ka Farantis cku M'n»tdrs cke k'cknterieur, ü ins reuckre a ?aris, xouraicker cke mos oouseils erSateurs leg artistes sla trackition cke mes oxerasStaut perckue) xvur assister aux r6f>6titious et coutribüer au sueeds cksla ?estake, xuisqus v'est ck'elle qu'il s'axit. Das ist noch die einzige Stelle,in diesen Spontinischcn Sümpfen, wo fester Boden z die Pfiffigkeit streckt hierihre länglichen Ohren hervor. Der Mann will durchaus Berlin verlassen,wo er es nicht mehr aushalten kann, seitdem die Mcpcrbcer'scheu Opern dortgegeben werden, und vor einem Jahr kam er auf einige Wochen hierher undlief von Morgen bis Mitternacht zu allen Personen von Einfluß, um seineBerufung nach Paris zu betreiben. Da die meisten Leute hier ihn für längst