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l'ci dm letzten Ereignissen kompromittirt ist. Die Tribüne muß ganz schwei-gen, denn diese ist am meisten bloßgestellt. Der National ist es ebenfalls,aber nicht in so hohem Grade, und er darf schon mehr und freier sprechen.Der Tcmps, der am stärksten und kühnsten sich gegen die Ordonnanz desBelagerungsstandes erhoben hat, steht gar nicht schlecht mit einigen Rädels-führern des Justc-Milicu, und ist viel mehr geschützt als Sarrut und Carrel;aber wir wollen uns durch solche Berücksichtigung nicht abhalten lassen, denHerrn Coste als einen der besten Bürger Frankreichs zu loben, ob der männ-lichen großen Worte, womit er sich in bedrängtest« Zeit gegen die Ungesetz-lichkeit und die Willkühr der Regierung ausgesprochen hat. — Herr Sarrutist arrctirt; Herrn Carrel sucht man überall. Gegen Carrel ist man wohlam meisten aufgebracht. Man glaubt nämlich allgemein, Herr Carrel ständean der Spitze der Volksbewegung vom 5. Juni. Das große Gebäude in derRue du Croissant, wo die Druckerei und die Bnrcaur des National, hieltman für das Hauptquartier, und gegen zweitausend Personen, worunter vielevon hoher Bedeutung, sind dorthin gegangen, um sich und ihren Anhang zujeder Mithülse anzubieten. Es ist aber ganz gewiß, daß Carrel alle solcheAnträge abgelehnt, und vorausgesagt, daß die beabsichtigte Revolution miß-linge, weil Mansie nichtgehörig vorbereitet; weil man sich der Sympathiedes Volks nicht versichert; weil man der nothigcn Hülfsmittel entbehre; weilman nicht einmal die agirenden Personen kenne u. s. w. Und in der That,nie gab es wohl eine Empörung, die schlechter eingeleitet worden, und bis ausdiese Stunde weiß man noch nicht, wie sie entstanden ist und sich gestaltet hat.Jemand, der in der Rue St. Martin mitgefochten, versichert: als die Re-publikaner, die sich dort eingeschlossen fanden, einander betrachteten, hat keinerden andern gekannt, und nur Zufall hat alle diese Menschen, die sich ganzfremd waren, zusammen gebracht. Sie lernten sich jedoch schnell kennen, alssie sich gemeinschaftlich schlugen, und die meisten starben als herzinnig vertrauteWaffenbrüder. So hat man auch bis auf diese Stunde noch nicht ermittelnkönnen, wie es mit der Hcimführung Lasayctte's eigentlich zugegangen ist.Ein Wohlunterrichteter hat mir gestern versichert, die Regierung, die dem La-marquc'schcn Leichenbegängnisse mißtraute, und dcßhalb auch ihre Dragonerin Bereitschaft hielt, habe der Polizei Ordre gegeben, bei etwanigem Aus-bruche von Revolte sich immer gleich des Lafayettc's zu demächtigen, damitdieser nicht in die Hände der Empörer gerathe, und durch das Ansehen seinesNamens sie unterstützen könne; als nun die ersten Schüsse fielen, haben einigePolizei-Agenten, als Ouvriers verkleidet, den armen Lafayctte gewaltsam ineine Kutsche geschoben, und andere ebenfalls verkleidete Polizei-Agenten habensich davor gespannt, und ihn unter lautem vlvs biakaxstto! im Triumphedavon geschleppt,
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