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ihre» stolzen, aller schwachen Händen entschwinde und in die verachteten, ahcrstarken Hände der Gelehrten und Gcwerbflcißigcn übergehe; sie hätten ein-sehen müsse», daß sie die verlorene Macht nur in Gemeinschaft mit eben jenenGelehrten und Gcwcrbsteißigcn wiedergewinnen könnten; — sie hatten abernicht diese Einsicht, sie wehrten sich thöricht gegen das Unvermeidliche, einschmerzlicher, widersinniger Kampf begann, die schleichende, windige Lüge undder morsche, kranke Stolz fochten gegen die eiserne Nothwcndigkcit, gegenFallbeil und Wahrheit, gegen Leben und Begeisterung, und wir stehen sehtnoch auf der Wahlstätte.
Da war eiu trübseliger Minister, respcktabcler Banquier, guter Hausvater,guter Christ, guter Rechner, der Pantalon der Revolution, der glaubte steifund fest, das Defizit des Blldjcts sei der eigentliche Grund des Nebels unddes Streites; und er rechnete Tag und Nacht, um das Defizit zu hebe», undvor lauter Zahlen sah er weder die Menschen noch ihre drohenden Mienen;doch hatte er in seiner Dummheit einen sehr guten Einfall, nämlich die Zu-sammenbcrufung der Notabel». Ich sage einen sehr guten Einfall, weil erder Freiheit zu Gute kam; ohne jenes Defizit hätte Frankreich sich noch längerim Zustande des mißbehaglichstcn Siechthums hingeschleppt; jenes Defizitwar in der That nicht mit Geld zu bezahlen, nämlich weil es die Krankheitzmn Ausbruch trieb; jene Zusammenberufung der Notabcln beschleunigte dieCrisis und also auch die künftige Genesung; und wenn einst die Büste Neckcrsim Pantheon der Freiheit aufgestellt wird, wollen wir ihm eine Narrenkappe,bekränzt mit patriotischem Eichenlaub, aufs Haupt sehen. Wahrlich, ist esthöricht, wenn man nur die Personen sieht in den Dingen, so ist es noch thö-richter, wenn man in den Dingen nur die Zahlen sieht. Es gicbt aber Kicin-geister, die aufs Pfiffigste beide Jrrthümer zu verschmelzen suchen, die sogar inden Personen die Zahlen suchen, womit sie uns die Dinge erklären wollen.Sie sind nicht damit zufrieden, den Julius Cäsar für die Ursache des Unter-gangs römischer Freiheit zu halten, sondern sie behaupten: der geniale Juliussei so verschuldet gewesen, daß er, um nicht selber eingesteckt zu werde», ge-nöthigt war, die ganze Weit mitsammt seinen Gläubigern einzustecken.Wenn ich nicht irre, so dient eine Stelle Piutarchs, wo dieser von CäsarsSchulden spricht, zur Basis einer solchen Argumentation. Bourienne, derkleine schmuckclnde Bourienne, der bestechliche Croupier beim Glückspicl desKaiserreichs, die armselige arme Seele, hat irgendwo in seinen Memoirenangedeutet, daß es wohl Geldverlegenheit gewesen sein mag, was den NapoleonBvnaparte, im Anfange seiner Laufbahn, zu großen Unternehmungen ange-trieben habe. In dieser Weise find manche Ticfdcnkcr nicht damit zufrieden,den Grafen Mirabeau für die Ursache des Untergangs der französischen Mo-narchie zu halten, sondern sie behaupten sogar, jener sei so sehr durch Gcldnoth