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gebenheitcn haben bewiesen, daß ich in meinen frühern Schriften noch immerzu milde von ihm gesprochen. Man hat, verblendet durch seine täppischenSiege, nie geglaubt, daß er eigentlich einfältig sei; aber auch das haben diejüngsten Ereignisse bewiesen. Er ist dumm wie alle Menschen, die kein Herzhaben. Denn die Gedanken kommen nicht aus dem Kopfe, sondern aus demHerzen. Lobt ihn immerhin, feile Hofpoetcn und reimende Schmeichler destorieschcn Hochmnths! Besinge ihn immerhin, kaledonischcr Barde, banke-rottes Gespenst mit der bleiernen Harfe, deren Saiten von Spinnweb! Be-singt ihn, fromme Laureaten, bezahlte Hcldensängcr, und zumal besingt seinelcsttcn Hcldcnthatcn! Nie hat ein Sterblicher vor aller Welt Augen sich inso kläglicher Bloße gezeigt. Fast einstimmig hat ganz England, eine Juryvon zwanzig Millionen freier Bürger, sein Schuldig ausgesprochen über denarmen Sünder, der, wie ein gemeiner Dieb, nächtlicher Weile und mit Hülfelistiger Hehlerinnen, die Kronjuwelen des souveraincn Volks, seine Freiheitund seine Rechte, einstecken wollte. Leset den Morning-Chronicle, die Times,und sogar jene Sprecher, die sonst so gemäßigt sind, und staunt ob der scharf-richterlichen Worte, womit sie den Sieger von Waterloo gestäupt und ge-brandmarkt. Sein Name ist ein Schimpf geworden. Durch die feigstenHöslingSkünste soll es gelungen sein, ihm auf einige Tage die Gewalt inHänden zu spielen, die er doch nicht auszuüben wagte. Lcigh Hunt vergleichtihn deßhalb mit einem greisen Lüstling, der ein Mädchen verführen wollte,welches, in solcher Bcdrängniß eine Freundin um Rath frng und zur Ant-wort erhielt: laß ihn nur gewähren, und er wird außer der Sünde seinesbösen Willens auch noch die Schande der Ohnmacht auf sich laden.
Ich habe immer diesen Mann gehaßt, aber ich dachte nie, daß er so verächt-lich sei. Ich habe überhaupt von denen, die ich hasse, immer größer gedacht,als sie es verdienten. Und ich gestehe, daß ich den Tones von England mehrMuth und Kraft und großsinnige Aufopferung zutraute, als sie jcßt, wo esNoth that, bewiesen haben. Ja, ich habe mich geirrt in diesem hohen Adelvon England, ich glaubte, sie würden, wie stolze Römer, die Aeckcr, worausder Feind kampirt, nicht geringeren Preises wie sonst verkaufen; sie würdenauf ihren kurulischcn Stühlen die Feinde erwarten — nein! ein panischerSchrecken ergriff sie, als sie sahen, daß John Bull etwas ernsthaft sich gcbähr-dctc, und die Aeckcr mitsammt den Nottcn-boronghs werden jcstt wohlfeilerauSgebotcn, und die Zahl der knrulischen Stühle wird vermehrt, damit auchdie Feinde gefälligst Plast nehmen. Die Tones vertrauen nicht mehr ihrereigenen Kraft; sie glaube» nicht mehr an sich selbst — ihre Macht ist gebrochen.Freilich, die Whigs sind ebenfalls Aristokraten, Lord Grey ist eben so adel-süchtig wie Lord Wellington; aber es wird der englischen Aristokratie wie derfranzösischen ergchen: der eine Arm schneidet den andern ab.