geistige Physionomic offenbaren, desto interessanter mit ihrer wohlgcründctcnäußern Bildung. Sie ist heiter, herzlich und gesund an Leib und Seele.Prinz Heinrich möchte uns gern diese liebliche Gestalt verleiden, und parodirtsie und ihren Percy:
„Ich bin noch nicht in Pcrcys Stimmung, dem Heißsporn des Nor-dens, der euch sechs bis sieben Duhend Schotten zum Frühstück um-bringt, sich die Hände wascht und zu seiner Frau sagt: „Pfui, überdieses stille Leben! Ich muß zu thun haben." — „O mein HcrzenS-Heinrich," sagt sie, „wie viele hast du heute umgebracht?" — „Gebtmeinem Schecken zu saufen," und eine Stunde drauf antwortet er;„Ein Stücker vierzehn; Bagatell! Bagatell!"
Wie kurz, so entzückend ist die Scene, wo wir den wirklichen Haushalt deöPercy und seiner Frau sehen, wo diese den brausenden Helden mit den keckstenLiebeswortcn zügelt:
Komm, komm, du Papagei! antworte mirGerade zu aus das, was ich dich frage,Ich breche dir den kleinen Finger, Heinrich,Willst du mir nicht die ganze Wahrheit sagen.
percy.
Fort! fort!
Du Tändlerin! — Lieben? — ich lieb dich nicht.Ich frage nicht nach dir. Ist dies 'ne WeltZum Puppenspielen, und mit Lippen fechten?Nein, jeho muß es blut'ge Nasen geben,Zerbrochne Kronen, die wir doch im HandelFür voll anbringen. — Alle Welt, mein Pferd!Was sagst du, Käthchen? wolltest du mir was?
Lady percy.
Ihr liebt mich nicht? ihr liebt mich wirklich nicht?Gut, laßt es nur; denn weil ihr mich nicht liebt.Lieb' ich mich selbst nicht mehr. Ihr liebt mich nicht?Nein, sagt mir, ob das Scherz ist oder Ernst?
Percy.
Komm, willst mich reiten sehen?
Wenn ich zu Pferde bin, so will ich schwören.Ich liebe dich unendlich. Doch höre, Käthchen:Du mußt mich ferner nicht mit Fragen quälen.