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5 (1855) Vermische Schriften : erste Abtheilung
Entstehung
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Auf gewaltiges Oesterreich!

Vorwärts! thu's den andern gleich!Vorwärts!

Auf, du altes Sachsenland!

Immer vorwärts, Hand in Hand!Vorwärts!

Bayern, Hessen, schlaget ein!Schwaben, Franken, vor zum Rhein!Vorwärts!

Vorwärts, Holland, Niederland!

Hoch das Schwert in freier Hand!Vorwärts!

Grüß' Euch Gott, du Schweizerbund!Elsaß, Lothringen, Burgund!Vorwärts!

Vorwärts, Spanien, Engelland!

Reicht den Brüdern bald die Hand!

Vorwärts!

Vorwärts, fort und immerfort!

Guter Wind und naher Port!Vorwärts!

Vorwärts heißt ein Feldmarschall.Vorwärts, tapfre Streiter all!Vorwärts!

Ich wiederhole eS, die Leute von 1813 finden in Herrn Uhlands Gedichtenden Geist ihrer Zeit aufs kostbarste aufbewahrt, und nicht blos den politischen,sondern auch den moralischen und ästhetischen Geist. Herr UHIand repräsen-tirt eine ganze Periode, und er rcpräsentirt sie seht fast allein, da die anderenRepräsentanten derselben in Vergessenheit gcrathen und sich wirklich in diesemSchriftsteller alle resumiren. Der Ton, der in den Uhlandschen Liedern,Balladen und Romanzen herrscht, war der Ton aller seiner romantischen Zeit-genossen, und mancher darunter hat, wo nicht gar Besseres, doch wenigstenseben so Gutes geliefert. Und hier ist der Ort, wo ich noch manchen von derromantischen Schule rühmen kann, der, wie gesagt, in Betreff des Stoffes undder Tonart seiner Gedichte die sprechendste Aehnlichkcit mit Herrn Uhland be-kundet, auch an poetischem Wertste ihm nicht nachzustehen braucht, und sich