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schriftlich verpflichtet, die Kinder, die er zeugen würde, in der Religion ihrerMutter erziehen zu lassen. Es wird hierüber ein Revers ausgestellt, und wiesehr auch die protestantische Welt über solchen Zwang schreit, so will mich be-dienten, als sei die katholische Pricsterschaft ganz in ihrem Rechte, denn werihre einsegnende Garantie nachsucht, muß sich auch ihre» Bedingungen fügen,Ich fügte mich denselben ganz 6s donne toi, und ich Ware gewiß meiner Ver-pflichtung redlich nachgekommen. Aber unter uns gesagt, da ich wohl wußte,daß Kinderzengcn nicht meine Specialität ist, so konnte ich besagten Reversmit desto leichtern« Gewissen unterzeichnen, und als ich die Feder aus derHand legte, kicherten in meinen« Gedächtniß die Worte der schönen Nino» deLencloS: 0, Is boau dillet g'u->. I-eoiiastre!
Ich will meine» Bekenntnissen die Krone aufsetzen, indem ich gestehe, daßich damals, um die Dispens des Erzbischofcs zu erlangen, nicht blos mciueKinder, sondern sogar mich selbst der katholischen Kirche verschrieben hätte —Aber der ogre äs Kome, der wie das Ungeheuer in den Kindermährchen sich diekünftige Geburt für seine Dienste ausbcdingt, begnügte sich mit den armeuKindern, die freilich nicht geboren wurden, und so blieb ich ein Protestant,nach wie vor, ein protcstircndcr Protestant, und ich proiestire gegen Gerüchte,die, ohne verunglimpfend zu sein, dennoch zum Schaden «ncincs guten Leu-munds ausgebeutet «verde» können.
Ja, ich, der ich immer selbst das aberwitzigste Gerede, ohne «nick viel darumzu bekümmern über mich hingehen ließ, ich habe mich z» obiger Berichtigungverpflichtet geglaubt, um der Partei des edlen Atta Troll, die noch immer inDeutschland hcrumtroddclt, keinen Anlaß zu gewahren, i» ihrer täppisch treu-losen Weise meine» Wankclmuth zu bejammern und dabei wieder auf ihreeigne, unwandelbare, in der dicksten Bärenhaut eingenähte Charakterfestigkeitzu pochen. Gegen den armen ogre 6o Koma, gegen die römische Kirche, istalso diese Reclamatiou nicht gerichtet. Ich habe längst aller Beschdung der-selben entsagt, und längst ruht i» der Scheide das Schwert, das ich einst zogim Dienste einer Idee, und nicht einer Privatleidenschast. Ja, ich war indiesem Kainpf gleichsam ein «Meier 6o kortnno, der sich brav schlägt, abernach der Schlacht oder nach dem Scharmützel keinen Tropfen Groll im Herzenbewahrt, weder gegen die bekämpfte Sache, noch gegen ihre Vertreter. Vonfanatischer Feindschaft gegen die römische Kirche kann bei mir nicht die Redesei««, da es mir immer an jener Bornirtheit fehlt, die zu einer solchen Animo-sität nöthig ist. Ich kenne zu gut meine geistige Taille, um nicht zu wissen,daß ich einem Colosse, wie die PcterSkirche ist, mit meinem wllthendsten An-rennen wenig schaden dürfte; nur ein bescheidener Handlanger konnte ich seinbei dem langsamen Abtragen seiner Quadern, welches Geschäft freilich dochnoch viele Jahrhunderte dauern mag. Ich war zu sehr Gcschichtökundigcr,
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