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stiii mag, wird cs Euch auch huldvoll und gnadig aulächeln, ganz wie die An-dern. Seine Majestät das Volk ist ebenfalls nicht sehr intelligent; es istvielleicht dümmer als die Andern, cs ist fast so bestialisch dumm wie seineGünstlinge. Liebe und Vertrauen schenkt cs nur denjenigen, die den Jargonseiner Leidenschaft reden oder heulen, während cs jeden braven Mann haßt,der die Sprache der Vernunft mit ihm spricht, um es zu erleuchten und zuveredeln. So ist es in Paris, so war es in Jerusalem. Laßt dem Volk dieWahl zwischen dem Gerechtesten der Gerechten und dem scheußlichsten Straßen-ränder, seid sicher, es ruft: „Wir wollen den Barnabas! Es lebe der Bar-nabas!" — Der Grund dieser Verkehrtheit ist die Unwissenheit; dieses Na-tioualübel müssen wir zu tilgen suchen durch öffentliche Schulen für das Volk,wo ihm der Unterricht auch mit den dazu gehörigen Butterbrödtcn und son-stigen Nahrungsmitteln unentgeltlich erthcilt werde. — Und wenn jeder imVolke in den Stand geseht ist, sich alle beliebigen Kenntnisse zu erwerben,werdet Ihr bald auch ein intelligentes Volk sehen. — Vielleicht wird dasselbeam Ende noch so gebildet, so geistreich, so witzig sein, wie wir es sind, näm-lich wie ich und du, mein theurcr Leser, und wir bekommen bald noch andregelehrte Friseure, welche Verse machen wie Monsieur Jasmin zu Toulouse,und noch viele andre philosophische Flickschneider, welche ernsthafte Bücherschreibe», wie uuser Landsmann, der famose Wcitling.
Bei dem Namen dieses famosen Weitling taucht mir plötzlich mit all ihremkomischen Ernste die Sccne meines ersten und letzten Zusammentreffens mitdem damaligen TagcShelden wieder im Gedächtniß herauf. Der liebe Gott,der von der Höhe seiner Himmelsburg alles sieht, lachte wohl herzlich über diesaure Miene, die ich geschnitten haben muß, als mir in dem Buchladcn meinesFreundes Campe zu Hamburg der berühmte Schneidergesell entgegentrat undsich als einen College» ankündigte, der sich zu denselben revolutionairen undatheistischen Doctrinen bekenne. Ich hätte wirklich in diesem Augenblickgewünscht, daß der liebe Gott gar nicht cxistirt haben möchte, damit er nurnicht die Verlegenheit und Beschämung sähe, worin mich eine solche saubreGenossenschaft versetzte! Der liebe Gott hat mir gewiß alle meine altenFrevel von Herzen verziehen, wenn er die Dcmüthigung in Anschlag brachte,die ich bei jenem Handwcrksgrnß des ungläubigen Knotcnthnms, bei jenemcollegialischen Zusammentreffen mit Weitling empfand. Was meinen Stolzam meisten verletzte, war der gänzliche Mangel an Respcct, den der Burschean den Tag legte, während er mit mir sprach. Er behielt die Mütze auf demKopf, und während ich vor ihm stand, saß er auf einer kleinen Holzbank, mitder einen Hand sein zusammengezogenes rechtes Bein in die Höhe haltend, sodaß er mit dem Knie fast sein Kinn berührte; mit der andern Hand rieb erbeständig dieses Bein oberhalb der Fußknöchel. Diese unehrcrbictigc Positur