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pflegte er manchmal noch obendrein einen Juden zu fressen, um im Mundeeinen guten Geschmack zu behalten, xour so tairv In Konus boucllo. Jchthat er längst auSgcbcllt, und zahnlos, rändig, vcrlungert er im Maculatur-winkcl irgend eines schwäbischen Buchladcns. Unter den Muster-Deutschen,welche zu Paris im Gefolge der Frau von Staöl zu sehen waren, befand sichauch Friedrich von Schlegel, welcher gewiß die gastronomische Ascctik oderden Spiritualismus des gebratenen Hühncrthums rcpräsentirte; ihn begleiteteseine würdige Gattin Dorothea, gcborne Mendelssohn und entlaufene Veit.Ich darf hier ebenfalls eine andre Illustration dieser Gattung, einen merk-würdigen Akoiuthcn der Schiegcl, nicht mit Stillschweigen übergehen. Diesesist ein deutscher Baron, welcher, von den Schlegeln besonders rccvmmandirt,die germanische Wissenschaft in Paris repräsentircn sollte. Er war gebürtigaus Altona, wo er einer der angesehensten israelitischen Familien angehörte.Sein Stammbaum, welcher bis zu Abraham, dem Sohne Thaer's undAhnherrn David's, des Königs über Inda und Israel, hinaufreichte, berech-tigte ihn hinlänglich, sich einen Edelmann zu nennen, und da er, wie derSynagoge, auch späterhin dem Protestantismus entsagte, und lehtcrn förmlichabschwörend, sich in den Schooß der römisch-katholischen, allein scligmachcndenKirche begeben hatte, durfte er auch mit gutem Fug auf den Titel eines katholi-schen Barons Anspruch machen. In dieser Eigenschaft, und um die feuda-listischen und clcricalischcn Interessen zu vertrete», stiftete er zu Paris einJournal, betitelt: Ks oatlloliguo. Nicht blos in diesem Blatte, sondern auchin den Salons einiger frommen Douairibrc» des edlen FaubourgS, sprach dergelehrte Edelmann beständig von Buddha und wieder von Buddha, und weit-läufig gründlich bewies er, daß es zwei Buddha gegeben, was ihm die Fran-zosen schon auf sein bloßes Ehrenwort als Edelmann geglaubt hätten, und erwies nach, wie sich das Dogma der Trinität schon in den indischen TrimurtiSbefunden, und er citirtc den Ramapana, den Mahabarata, die UpnckatS, dieKuh Sabala und den König WiSwamitra, die snorrische Edda und noch vieleunentdecktc Fossilien und MammuthSknochen, und er war dabei ganz antcdi-lnvianisch trocken und sehr langweilig, was immer die Franzosen blendet.Da er beständig zurückkam auf Buddha und dieses Wort vielleicht komischaussprach, haben ihn die frivolen Franzosen zuletzt de» Baron Buddha ge-nannt. Unter diesem Namen fand ich ihn im Jahre 1831 zu Paris, undals ich ihn mit einer saccrdotalen und fast svnagogicalcn Gravität seineGelehrsamkeit ableiern hörte, erinnerte er mich an einen komischen Kauz imNicar of Wakcfield von Goldsmith, welcher, wie ich glaube, blo. cksnüinsonhieß und jedesmal, wenn er eine» Gelehrten antraf, den er prellen wollte,einige Stellen aus Manctho, BerosuS und Sanchuniaton citirte; dasSanskrit war damals noch nicht erfunden. — Ein deutscher Baron idealer»