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10,1 (1841) W - Wae
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W ä r m e.

selbst; liegt aber ihr Schmelzpunct niedriger, so wächst um somehr dieses Product, als sie bei geringerer Wärme schmelzenoder mindestens weich werden. In der zweiten Abtheilunsweicht unter den Oxyden mit einem Atome Sauerstoff blofs dasNickeloxyd von den übrigen ab, weil es wegen seiner Locker-heit Wasser einsog, eine Eigenschaft, die es durch stärkeresCalciniren schon zum Theil verlor. Gilt dieses als Grund derAbweichung, so sind bei diesen Oxyden die specifischen Wär-mecapacilälen ihren Atomgewichten umgekehrt proportional, einGesetz, welches sich bei allen gleichartigen Verbindungen zeigt.Eine Ausnahme hiervon machen die Bittererde und das Zinkoxyd, welche beide einen vollständigen Isomorphismus zeigenund diese Analogie auch hier beibehalten. Die unter der ReiheB vereinten Oxyde zeigen weniger Uebereinstimmung; wennman aber berücksichtigt, dafs das Chromoxyd wegen seinerLockerheit Wasser einsog, wodurch seine specifische Wärmezu grofs wurde , und wenn man den Demantspath und Sapphirausschliefst, so fallen die gröfsten Abweichungen weg. Auchbei den unter C und D vereinten Oxyden zeigt sich im Gan-zen dieses Gesetz, mindestens läfst sich nicht verkennen, dafsdiejenigen Oxyde, welche zu einer und derselben chemischenFormel gehören, sich unter dieses Gesetz bringen lassen, diehervortretenden Abweichungen aber hält Regnault vorzüglichfür Folgen des ungleichen Aggregatzustandes; denn dafs auchdieser einen Einflufs auf die specifische Wärme habe, geht un-verkennbar aus der Veränderung derselben hervor, die durchihre Calcination hervorgerufen wird. Unter den zur drittenGruppe vereinten Schwefelverbindungen zeigen die unter A ge-nannten das Gesetz sehr augenfällig, von den übrigen kannman weiter nichts sagen, als dafs ähnliche Verbindungen auchmehr oder minder ein gleiches Verhalten ihrer specifischen Wärmecapacitäten zeigen. Ebendieses findet nach Regnault auchbei den Verbindungen der vierten Gruppe statt, vorausgesetzt,dafs die Gründe, die ihn veranlafsten, die genannten Substan-zen zu vereinigen, als genügend erscheinen. Vergleicht mandie Resultate der fünften Gruppe unter einander, so führt auchdieses zu einem ähnlichen Resultate, welches auf folgende Weiseausgedrückt werden kann: Bei zusammengesetzten Körpern,

welche das nämliche elektronegatipe Element enthalten undgleiche Mengen der Atome in sich per einigen, stehn die spe-