| Wirkungen. Magn et o elekt r ische. 1159
Pole P, P’, y, y entdeckt, und also entweder zwei parallele,oder zwei sich kreuzende Axen vorhanden seyn müssen, jenemit enteecengesetzten, diese mit gleichnamigen Polen. Ge—
| nauere Untersuchungen zeigen aber, dafs die erste Voraus-setzung die richtige sey, und dafs zwei parallele Axen mit un-! gleichnamigen Polen an beiden Enden anzunehmen sind : dennP' mit Y' und P mit Y zeigen sich stets entgegengesetztelektrisch.
h) Eine ausführliche Mittheilung der in 46 Versuchsreihenerhaltenen Resultate über die Erregung und den Wechsel der
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Elektricität des Boraoits würde zu viel Raum erfordern, undes wird also genügen, zu bemerken , dafs auch bei diesem Fos-sile die Wärme Elektricität hervorruft, und zwar so, dafs diedurch Temperaturerhöhung hervorgerufene durch Temperatur-Verminderung in die entgegengesetzte übergeht, das polarischeVerhalten also keinem Zweifel unterliegt.
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i) Sehr merkwürdig in vorliegender Reziehung ist derQuarz , indem derselbe drei elektrische Axen mit entgegenge-setzten Polen hat und demnach auf den 6 Prismenflächen diedrei positiven mit den drei negativen abwechseln. Vielleichtgiebt es aufserdem noch eine vierte schwächere in der Rich-tung der Hauptaxe. Häufig verschwindet jedoch nach der Lageder Krystalle der eine oder der andere Pol, was dann auf die
I übrigen einen Einflufs ausübt. Wird z. B. durch die Unterlageein negativer Pol abgeleitet, so überwiegt überall die positiveElektricität, und wenn diese die noch übrigen zwei Pole nichtzu vernichten vermag, so schwächt sie dieselben wenigstens.Eine Vergleichung der Vertheilung der Elektricität beim Berg-krystall mit der beim Turmalin und die Berücksichtigung ihreroptischen Verschiedenheit führt zu der Vermuthung, dafs zwi-schen ihren optischen und elektrischen Axen ein Zusammenhangstatt finde.
575) Von der Erregung der Elektricität durch Wärme, dereigentlich sogenannten Therrnoelehtricität ', ist bereits in einem
1 Man redet sowohl von Thermoclcliriciliil , als auch von Thermo-magnetismus, allein die erste Bezeichnung ist wohl unzweifelhaft dierichtige, denn der erzeugte Strom ist ohne Widerrede ein elektri-scher, die Identität der Elektricität und des Magnetismus aber wegender Verschiedenheit ihrer Aeufserungen unzulässig, wenn sich gleich