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bei seiner Explosion schätzen und demnach etwa auf ein Sie-bentel herabsetzen, so würde dieses der eben mitgetheilten Be-stimmung von Berzelius sehr nahe kommen. Den Einflufsdes im Schiefspulver enthaltenen Wassers sucht Prechtl gleich-falls zu bestimmen, gelangt aber zu dem Resultate, dafs wegenVerzögerung des Verbrennens die Kraft des Schiefspulvers hier-durch auf keine Weise vermehrt wird, indem bei wachsenderMenge desselben eine zunehmend gröfsere Quantität Wärme zuseiner Verwandlung in Dampf erforderlich ist, so dafs hierausselbst eine Schwächung der statt findenden Kraft hervorgeht.Erfahrungen mit eigentlich feuchtem Schiefspulver bestätigendieses vollkommen. Die Verminderung der Wärme durch dieWandungen wächst aufserdem um so mehr, je langsamer dasVerbrennen des Schiefspulvers erfolgt-, und mufs schon deswe-gen sehr bedeutend seyn, weil die Gröfse der Oberfläche, anwelche sie im Innern des Geschützes übergeht, durch die all—mälige Ausbreitung des Pulvergases stets zunimmt, weswegendie gröfste Kraft im ersten Momente der Entzündung statt findetund der Schnelligkeit, womit diese erfolgt, proportional ist 1 .Hierzu nimmt Prechtl noch den Verlust, welcher durch densogenannten Spielraum erzeugt wird 2 und nach Hutton’s Er-fahrungen im Minimum und im Maximum aber \ betragensoll, und gelangt sonach zu dem Resultate, dafs die Elasticitätdes Pulvergases 1700 bis 2300 Atmosphären in der Wirklich-keit betrage. Wird hiervon eine Anwendung auf den Wasser-dampf als bewegendes Mittel gemacht, so müfste derselbe, um
1 Es möge hier in Beziehung auf das ballistische Problem be-merkt werden, dafs zwar aus der allmäligen Ausbreitung des Pulverga-ses in Folge des hiermit verbundenen Wärmeverlustes eine Vermin-derung der Wurfkraft nothwendig hervorgeht, von der andern Seiteaber ein grofser Vortheil aus dem Umstande erwächst, dafs auf die imersten verschwindend kleinen Zeitmomente langsamer bewegte Kugeldas zunehmend sich expandirende Gas fortdauernd wirkt und dadurchdie erzeugte Geschwindigkeit stets zunimmt. Bei instantaner Entwicke-lung des Pulvergases, wenn diese überhaupt möglich wäre, würde dieTrägheit der Kugel eine unüberwindliche Reaction ausüben. Hierinliegt die Ursache, weswegen die Knallsalze, ungeachtet ihrer momen-tanen Explosion, die Kugeln hei weitem nicht so weit fortzuschleudernvermögen, als das Schiefspulver. Vergl. Art. Ballistik. Bd. I. S. 702.
2 Der nicht unbedeutende Verlust durch das Zündloch ist nichtbesonders erwähnt worden, versteht sich aber von selbst.