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W arme.
letztere immerhin noch eine bedeutende Kraft äufsern könnte,was uns daher auf das Princip der Expansionsmaschinen 1 führt.Zur nähern Bestimmung der Sache nimmt G. G. Schmidt 2 an,dafs ein Kubikfufs Dampf von doppelter Spannung und einIvubikfufs Dampf von zehnfacher Spannung beide auf einenEmbolus von 1 Quadratfufs Fläche wirken, und zwar so, dafssie sich bis zum Druck von einer Atmosphäre ausdehnen. So-fern die mechanischen Effecte nicht von der momentanen Pres-sung , sondern von der Summe der Wirkungen abhängen, die.Spannkräfte der sich ausdehnenden Dämpfe aber stets im ver-kehrten Verhältnisse der Räume stehen, durch welche sie sichausgedehnt haben, so steht die Summe aller Wirkungen im zu-sammengesetzten Verhältnisse der anfänglichen Spannungen undder Logarithmen der Räume. Hiernach ist in dem gewähltenBeispiele das Verhältnifs der mechanischen Wirkungen:
2 Log. 2:10 Log. 10 = 0,6 : 10 = 6 : 100,
das Verhältnifs des erforderlichen Feuerungsaufwandes ist aber :
2 : 10 = 1 : 5,
mithin bei gleichem Feuerungsaufwande das Verhältnifs dermechanischen Elfecte = 6 • 23, was das Dreifache noch über-steigt. Zu einem hiervon bedeutend abweichenden Resultategelangt Durouit 3 durch eine sehr ausführliche Untersuchungdieser Aufgabe, wobei er zugleich auf vermehrte Reibung undden wahrscheinlichen Verlust von Dampf Rücksicht nimmt.Man darf hoffen, sagt er, dafs ein gleicher mechanischer Effectdurch die Hälfte des Brennmaterials oder ein doppelter me-chanischer Effect für gleichen Aufwand von Brennmaterial durchAnwendung des Dampfes von hohem Drucke gegen den vonniedrigem Drucke erhalten werde, allein auf gröfsere Effecte istnicht zu rechnen.
562) Ein Gegenstand, welcher sich zwar zunächst auf dietechnische Anwendung bezieht, zugleich aber die physikalischenGesetze sehr in Anspruch nimmt, ist die Frage, auf welcheWeise die mit der Flitze stets wachsende Elasticität des Dam-pfes in den gehörigen Schranken gehalten wird, um nicht durchUebermafs Nachtheil zu bringen. Seit der Einführung der
1 S. Art. Dampfmaschine. Bd. II. S. 443.
2 Hand- und Lehrbucli d. Naturlehre. Giefa. 1826. S. 443.
3 Bibliotheque univers. T. XXXIV. p. 148.