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10,1 (1841) W - Wae
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Schnellwaage.

dazu, das letztere Verhältnis zu controliren. Eine ausführlich«Beschreibung derselben würde liier zu viel Raum erfordern undzunächst nur den ausübenden Künstler interessiren, weswegenich auf die vollständige Untersuchung ihrer Construction vonV. Geiistster 1 verweise und nur im Allgemeinen bemerke, dafsdie Waagschale (Wägebrücke) sich vor den Mauthhäusern zubefinden pflegt, hinlänglich breit und lang für die zu wägen-den Wagen und der Bequemlichkeit wegen im gleichen Niveaumit der Strafse. Sie ruht auf den kürzeren Armen von Hebeln,deren längere Arme wieder durch die kürzern anderer Hebelbewegt werden, bis zuletzt eine im Zimmer des Manthbeamtenbefindliche Schnellwaage das reducirte Gewicht der gewogenenLast angiebt, woraus das absolute Gewicht der gewogenen Lastdurch einfache Rechnung hervorgeht.

Die wesentlichste Verbesserung haben in der neuern Zeitdie zum Wägen gröfserer Lasten bestimmten Waagen durchden Mechaniker Qu inten z und seine Nachfolger Rolle undSchwilgde in Strafsburg erhalten 2 . Man übersieht die Con—struction dieser ebenso sinnreich als einfach gebauten Apparate,welche jetzt unter dem Namen tragbare Brückenwaagen oderBasciilen (vom franz. bascule) sehr allgemein bekannt sind,am besten , wenn man die dabei angewandten Zusammengesetz—tcn Hebel durch blofse Linien darstellt 3 . Es sey zu diesemEnde 1111* die Brücke oder die Waagschale, worauf die Lastp,'g.YV im Puncte a ruht, das eigene Gewicht dieser Brücke mit^*allen dazu gehörigen Theilcn heifse Q, habe seinen Schwer—punct in m und ruhe mit dem Ende n auf dem Puncte c desHebelarms hei, welcher mit dem Waagebalken fk durch dieStange hk verbunden ist, das andere Ende b aber hängevermittelst der Stange be an eben diesem Hebelarme, dessenUnterstützungspunct in o sich befindet, so wie der des unternHebels hei in i. Die Hernach aufgelegte, auf b n ruhende

Id a

Last übt gegen den Punct n einen Druck = W j- und gegen b

1 Handbuch der Mechanik. Th. I. S. 205 bis 210.

2 Dingler’s, polytechnisches Journ. Th. XIV. S. 1. Auf dieseWaage hat J. G. Deierlein zu London im Jahre 1825 ein Patent er-halten. S. London Journ. of arts and Sciences T. XIV. N. 87, Wie-ner Jahrbuch. Th. XIII. S. 3S9.

3 V. Gerstner Handbuch der Mechanik. Th. I. S. 211.

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