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10,1 (1841) W - Wae
Entstehung
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W a a g e,

Länge ergiebt sich aus der Ungleichheit des Gewichtes eines unddesselben Körpers in beiden Waagschalen. Denn wenn derKörper in der einen Schale liegend p, in der andern aber qwiegt, das wahre Gewicht aber = x ist, so folgt:

beiden falschen Gewichten gleich ist. Betrii ge z. B. p == 16Unzen, q= 15 Unzen, so wäre x = Y" (16X 15) = 15,49 Un-zen , und die beiden Anne verhielten sich wie 1600:1549 odernahe wie 32:31. Ein so grober Fehler, als dieser, würde sichindefs schon durch blofse Messung ergeben, allein man ver-langt die Genauigkeit der Wägungen in einem so hohen Grade,dafs dieser durch mechanische Kunstfertigkeit nie erreicht wird,und das angegebene Verfahren ist daher nicht blofs erforderlich,um die Richtigkeit der Waage ursprünglich herzustellen, son-dern auch späterhin, um eine durch den Gebrauch etwa ent-standene Unrichtigkeit aufzufinden. Sollte sich eine solchewirklich zeigen, so wird sie durch den Ausschlag odereinIlerabsinken des einen Waagebalkens sichtbar, und man könntefür künftige Wägungen den so bestimmten Stand als den nor-malen betrachten, was jedoch nur annähernd und für verschie-dene Belastungen nicht völlig genau wäre. Viele Künstlerversehn daher das Ende des einen Hebelarmes (denn nur einerbedarf der Correction) mit einer Mikrometerschraube, um mit-telst derselben den Aufhängepunct der dazu gehörigen Waag-schale dem mittleren Unterstlitzungspuncte des Waagebalkensetwas zu nähern oder weiter davon zu entfernen. Hierbeiwendet man mit Vortheil das Princip der Ilunter * 1 sehen Schrau-be an, welches darauf beruht, dafs zugleich zwei Schraubenumgedreht werden, von denen die eine auf einen Zoll einenGang mehr hat, als die andere, so dafs daher die wirklicheFortrückung nur den Unterschied beider Schrauben beträgt undalso höchst fein ist. Um die Momente beider Arme gleich zu

fegt, denjenigen Scalentheil findet, auf welchem die ruhende Waagestilistehn würde.

1 Dovk über Maats und Messen u. s. w. Beil. 1835. S. 157.

p:x =x:q,

wonach also das wahre Gewicht der mittleren Proportionale aus