Tabellen.
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Vortheile willen sollte man nie althergebrachte Anordnungen,die der Leser schon gewohnt ist, wieder zerstören, wieschon so oft auch an den Sonnen - und Mondtafeln ne-
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schehn ist. Es entstehn daraus Irrungen und Rechnungsmifs-griffe, die viel nachtheiliger sind, als die kleinen Abkürzungenvortheilhaft sind , die man mit jenen Neuerungen erreichen will.Wenn aber diese Abänderungen ganz willkürlich und an sichselbst nutzlos sind, so sollten sie durchaus nicht zugelassenwerden. Die kleinen Logarithmentafeln von Lalande z. B.,die in Jedermanns Händen sind, setzen die Tangenten undCotangenten zwischen die Sinus und Cosinus, da doch in bei-nahe allen frühem trigonometrischen Tafeln die Sinus und Co-sinus unmittelbar neben einander stehn. Mit welchem Grundehat man sie nun doch getrennt und dadurch allein schon zueiner Menge von Mifsgriffen Veranlassung gegeben. In den-selben Tafeln hat man auch bei den Logarithmen der natürli-chen Zahlen die bisher allgemein angenommene Anordnungverlassen, jede verticale Columne mit solchen Zahlen anzufan-gen, deren zwei letzte Ziffern 00 oder 50 sind, und dadurchist der bequeme Gebrauch dieser Tafeln ebenfalls gestört wor-den. Die frühem Herausgeber dieser Tafeln , die oft ihr gan-zes Leben an die Berechnung derselben gesetzt haben, hattenohne Zweifel ihre guten Gründe, sie so und nicht anders an-zuordnen, und es kann ihren Nachfolgern nicht schwer seyn,sich von diesen Gründen selbst zu überzeugen und daher auchihnen Folge zu geben. Wir haben nur in Deutschland, oben-drein in diesem Jahrhundert, eine wahre Unzahl solcher Io-garithmischen und trigonometrischen Tafeln erhalten, derenVerfasser beinahe alle ihre eigenen Wege gegangen sind, diesie besser verlassen haben würden, um dafür die alten vonGardiner, Schulz, Vega , Vlacq u. dgl. beizubehalten.Der eine hat ein gröfseres Format gewählt und dadurch dasAufschlagen des Buches unbequem gemacht, der andere hat diehorizontalen Striche nach jeder fünften Zeile weggelassen unddadurch den Gebrauch der Tafeln erschwert, der dritte glaubtedie schärfsten und schwärzesten Ziffern auf dem weifsesten Pa-piere nehmen zu müssen und hat dadurch nur die Augen derRechner ermüdet u. s, w. Selbst Callet in seinen sonst sotrefllichen Tafeln ist von diesen und ähnlichen Fehlern nichtfrei geblieben.