Landwehr-Infanterie-Regimente ein, bei welchem er die Tirailleurs der 4. Compagniedes 2. Bataillons führte. Später wurde er Adjutant beim Chef des Regiments, demObristlieutenant v. Lieven, und begleitete als solcher die Armee bis nach Holland. Nachdem ersten Pariser Frieden rückte Wach mit in die Kantonirungen am Niederrheinund gewann, ehe er in die Heimath zurückkehrte, Gelegenheit, die Kunstschätze inden Niederlanden kennen zu lernen. Schwerer als während des aktiven Dienstes imFelde empfand er die Entfremdung vom praktischen Kunststudium in dem nun folgendenGarnisonleben in Berlin, wo er bei den Geschäften der Entlassung der Mannschaftenund der Neubildung des Cadres unausgesetzt in Anspruch genommen war. Alleindurch die Gnade des Königs wurde ihm der hocherfreuliche Auftrag zu Theil, Wand-malereien für die Kapelle des griechischen Kultus im Berliner Schlosse auszuführen,eine Arbeit, welche mit Rücksicht auf die noch geheim zu haltende Vermählung derPrinzessin Charlotte mit dem Grossfürsten Nicolaus von Russland, ganz in der Stillevollendet werden musste.
Aus dieser Thätigkeit jedoch, welche ihm die Wohlthat künstlerischer Sammlunggewährte, riefen den Jüngling die Kriegsläufe von Neuem zum Militärdienst zurück.Während des Feldzugs von 1815 fungirte Wach im Stabe des Generals v. Tauenzienund zog mit dem siegreichen Heere in Paris ein. Dort wurde er beurlaubt, undkonnte nun, durch die persönlichen Empfehlungen seines Monarchen gefördert, sichin der Metropole der Künste fast drei volle Jahre lang seinen Studien widmen. Ertrat zuerst in das Atelier David’s und nach dessen Verbannung aus Frankreich indas des Barons Gros. Mit hingebendem Fleisse nutzte er die reichen Lehrmittel,die ihm auf diese Weise dargeboten wurden, und neben mehreren Copien im Louvre,die er im Aufträge des Hofes auszuführen hatte, entstanden damals zwei Bilder eignerComposition: ein Crucifix, jetzt in der Garnisonkirche zu Berlin, und Johannes aufPathmos, welches Bild in den Besitz des Königs überging. Mit königl. Stipendiumreiste Wach 1817 durch die Schweiz nach Italien und setzte sich in Rom fest, umhier seine Studien zu vollenden.
Der theatralisch-rethorischen Richtung gegenüber, welche die französische Historien-malerei unter den Eindrücken der Revolution und ihrer Folgen eingeschlagen hatte,waren eben damals die Deutschen in Rom mit voller Inbrunst zu den religiösenQuellen des künstlerischen Schaffens zurückgeführt worden. Diesem Zuge schloss sich