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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Man bringt aus einer giildncn SchüsselDie leckersten Bissen für seinen Rüssel;Er schlürft aus silbernen Eimern den Wein,Gewürzt mit den süßesten Spezcrei'n.

Man salbt ihn mit Ambra und Roscnessenzcn,Man schmückt sein Haupt mit Blumenkränzen;Als Fußdecke dienen dem edlen ThierDie kostbarsten Shawls aus Kaschimir.

Das glücklichste Leben ist ihm beschicken.

Doch Niemand aus Erden ist zufrieden.

Das edle Thier, man weiß nicht wie.

Versinkt in tiefe Melancholie.

Der weiße Melancholikus

Steht traurig mitten im Ueberfluß.

Mau will ihn ermuntern, man will ihn erheitern.

Jedoch die klügsten Versuche scheitern.

Vergebens kommen mit Springen und SingenDie Bajaderen; vergebens erklingenDie Zinken und Pauken der Musikanten,

Doch nichts crlustigt den Elephantcn.

Da täglich sich der Zustand verschlimmertWird Mahawasantes Herz bekümmert;

Er läßt vor seines Thrones StufenDen klügsten Astrologen rufen.

Sterngucker, ich laß dir das.Haupt abschlagen,"Herrscht er ihn an,kannst du mir nicht sagen,Was meinem Elephantcn fehle,

Warum so verdüstert seine Seele?"

Doch jener wirft sich dreimal zur Erde,Und endlich spricht er mit ernster Gebcrdc:O König, ich will dir die Wahrheit verkünden.Du kannst dann handeln nach Gutbefindcn.

Es lebt im Norden ein schönes WeibVon hohem Wuchs und weißem Leib,

Dein Elephant ist herrlich, unläugbar.

Doch ist er nicht mit ihr vergleichbar.