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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Sind an dcr Zahl wohl'dreißig Tausend,

Figuren abenteuerlich grausend,

Mischlinge von Menschen- und Thier-Geschöpfen,Mit vielen Händen und vielen Köpfen.

ImPurpursaale" sieht man verwundertKorallenbäume dreizehnhundert.

Wie Palmen groß, seltsamer Gestalt,

Gcschnörkclt die Aeste, ein rother Wald.

Das Estrich ist vom reinsten KrystalleUnd wiederspiegelt die Bäume alle.

Fasanen vom buntesten GlanzgefiederGehn gravitätisch dort auf und nieder.

Dcr Lieblingsaffe des MahawasantTrägt an dem Hals ein seidenes Band,

Dran hängt der Schlüssel, welcher erschleußtDie Halle, die man den Schlafsaal heißt.

Die Edelsteine vom höchsten Werth,

Die liegen wie Erbsen hier auf der Erd'Hochaufgcschllttet; man findet dabeiDiamanten so groß wie ein Hühner-Ei.

Auf grauen mit Perlen gefüllten SäckenPflegt hier dcr König sich hinzustrecken;

Der Affe legt sich zum MonarchenUnd beide schlafen ein und schnarchen.

Das Kostbarste aber von allen SchätzenDes Königs, sein Glück, sein Seelcnergötzcn,Die Lust und dcr Stolz von Mahawasant,Das ist sein weißer Elephant.

Als Wohnung für diesen erhabenen GastLieß bauen der König den schönsten Palast;Es wird das Dach, mit Goldblech beschlagen.Von Lothos-knäufigen Säulen getragen.

Am Thore stehen dreihundert TrabantenAIS Ehrenwache des Elephanten,

Und knicend mit gekrümmtem Rucken,

Bedienen ihn hundert schwarze Eunucken.