hefte für Dichtkunst und Kritik V, S0S) ergänzt. Der „Staatsrat",ein scherzhafter Name für Christian Sethe, Bölling war einVerwandter Sethes, Daniels, Schopen, Steinmann und die beidenfolgenden ein „Jude" (Josef Neunzig) ein „Poet" (wie I. B.Rousseau im Freundeskreise genannt wurde) waren alles teilsJugend- teils Universitätsfreunde Heines und Beughems.
5. Die Briefe an Stcinmann sind zuerst im „Mefistofeles",Leipzig 1842, veröffentlicht, von wo sie St. mit manchem zweifel-haften Gut in sein Buch „Briefe von Heinrich Heine" Herausg.von Fr. Steinmann, 1. 2. Amsterdam 18K1 übernahm. — Herbst
1820 siedelte Heine nach Göttingen über. Die „Tragödie" istder „Almansor", der zunächst in fünf Akte eingeteilt war. Im„paradiesischen Beul" einem Bonn gegenüberliegenden Dorfe amRhein hatte Heine einen Teil der Svmmerferien 1820 verbracht.
— Georgia Angusta ist der Name der Göttinger Universität.„An euch beide": Steinmann und I. B. Rousseau. — A. C.Follen ist ein etwas schwülstiger Dichter der Befreiungskriege.Der „Sonettenkranz" I. B. Rousseaus enthält 8 Sonette anHeine in den „Poesien für Liebe und Freundschaft", Hamm 1823.
— Dr. Schulz und sein „Associe" Wnndcrmann waren die Heraus-geber des Rheinisch-Westfälischen Anzeigers, dessen „Unterhaltungs-blatt" das Kunst- und Wissenschaftsblatt bildete. — Hundeshagenhielt in Bonn als Privatdozent Vorlesungen über Kunstgeschichteund altdeutsche Litteratur. Die altdeutschen Studien sehte H. inGöttingen bei dem Germanisten Beneke fort.
«. Der Brief an Brockhaus: H. E. Brockhaus: F. A.Brockhaus III, S. 403 f, wo auch über das Scheitern desHeineschen Verlagsangebotes näher berichtet wird.
8. Heine hatte einen Studenten, Wiedel aus Eutin, derihn beleidigt hatte, auf Pistolen fordern lassen. Da die Sachedem Universitätsrektor hinterbracht wurde, ward H. am 23. Januar
1821 auf ein halbes Jahr relegiert. -- „Spieße": studentischerAusdruck für Geld. — Die „Tragödie" ist der „Almansor".Uber die eigenen poetischen usw. Arbeiten Steinmanns vgl. den
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