Aufsatz Frankels in der „Allgemeinen deutschen Biographie".Der „Poet": I. B. Rousseau. Funcke und Waldeck, der späterePolitiker, gehörten zu Heines intimem Göltinger Kreise.
9f. Die Briefe an Straube hat Elster in der „DeutschenRundschau", Fcbruarheft ISO«, veröffentlicht und ausführlichkommentiert. — „Lausangel" Necknamc für Straube, wie auchder „Wimmer" im nächsten Briefe.
10. Elster a. a. O. vermutet, daß Heine sich nicht direktvon Güttingen nach Berlin begeben hat, sondern die Fußreisenach dem Harz, von der er an Sleinmann schrieb, mit einemAbstecher nach Oldesloe zu den Eltern und nach Hamburg zu seinemOheim Salomen Heine verbunden hat. — Das „Männlein mitder Wünschelrute" ist Straube, der Herausgeber der romantischenZeilschrift „Die Wünschelrute". Das Sonett hat Heine späterunter die an Sethe gerichteten eingereiht, doch ist es wohl mitElster als ursprünglich für Straube bestimmt anzusehen. — Vgl.diese Geständnisse von Heines Liebe zu Amalie mit denen imersten Briefe an Sethe. — „Agua Tofana": ein berüchtigterGifttrank.
11. Ende Februar 1821 war Heine nach Berlin gekommen.
— Den „Rheinisch-westfälischen Musenalmanach" auf das Jahr1821 hatte Heine wohlwollend im „Gesellschafter" vom 13. August1821 besprochen. — Der Almanach für 1822 brachte die Biographieüber Heine fast mit den Worten, wie H. hier vorschlägt, nurmachte Raßmann aus dem „24 Jahre alt" ganz entsprechend„geboren zu Düsseldorf 179?" — ein Zeugnis für das vielumstrittene jetzt aber wohl unumstößliche Geburtsjahr 1797.
13. Müllncrs „Schuld": die bekannte „Schicksalstragödie".
14. Der „Pole" ist Graf Eugen v. Breza, über den manden zweiten der „Briefe aus Berlin" Heines vergleichen möge.
— Die „Tragödie" ist der „William Ratcliff". Bernhard Klein,der Komponist der Oper „Dido" war mit Heine in Berlin be-freundet. — Die „Flegeljahre" Jean Pauls.
IS ff. Die Briefe an Keller hat Hüffer in der „Deutschen
4VS