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1 (1906)
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147. An Charlotte Embken.

Helgoland, 28. Juli 1830.

Obgleich eine freundschaftliche Korrespondenz mirsehr sauer wird, und ich Dir gar nichts zu schreiben habeals daß ich Dich liebe, so kann ich doch nicht umhin, Direinige Zeilen ins Bad zu schicken. Ich habe Dir wirklichnichts anderes zu sagen, als daß ich Dich liebe, undzwar sehr stark. Ich denke sehr oft an Dich, täglich25 Stunden lang, und mein größter Wunsch ist, daßdie Reise Deine Gesundheit herstellen möge. Ehrlichgestanden fühle ich dabei immer auch die Angst, daß DeinTemperament Dich verleiten könnte, Deinen Zustand undden Zweck der Reise zu vergessen, und Dich solchen Aus-reitzungen hinzugeben, die Deine Gesundheit noch ver-schlimmern würden. Ich hoffe Du bist gescheit genug,bei vorkommenden Anlässen, an Dich selbst und DeineKinder zu denken. Vermeide nur abendliche Gesell-schaften, werde nur nie heftig, sei geduldig und so heiterwie möglich. Nur in solcher Stimmung wirkt dasBad.

Du stehst, ich gebe Dir gute Regeln aber ehrlichgestanden, ich selbst, der in ähnlicher Lage bin, befolgeleider keine davon.

Ich kann mich der trüben Stimmung, die mich hierbelastet, keineswegs erwehren, und lebe im gesellschaft-lichen Leben, das mir nie gut tut, schwatze zu viel, denkezu viel, esse zu viel, habe viel Gesumm und Geklopf umdie Ohren und meine Kopfschmerzen sind in ihrer bestenBlüte. Ich bin jetzt drei Wochen hier und bleibe viel-leicht noch drei Wochen länger. Hamburger sind

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