wenig hier, unter diesen die Schröder, wir speisen zu-sammen, kutschieren den ganzen Tag aus der Nordseeherum, und ich kann sie gut leiden, — aber Dich liebeich doch tausendmal mehr, ja, millionenmal mehr! —Ich umarme Dich und hoffe Dich bald wiederzusehen.Ich will den Herbst in Deiner Nähe zubringen, dameine Arbeiten mir selten in die Stadt zu kommen er-lauben. — Was es dort besonders en lümMe neuesgibt, weiß ich nicht, da meine Mutter nichts schreibt. —Lebe wohl, ich küsse Dich schriftlich und nächstenMonat küsse ich Dich mündlich. —
Antwort brauchst Du mir nicht zu schreiben.Nächste Woche schreibe ich an Jmmermann, und werdenoch einen Brief für Dich bei ihm einlegen. Du kannstdaher bei Deiner Ankunft in Düsseldorf bei dem Rc-gierungsrat Jmmermann fragen lassen, ob er nicht einenBrief für Dich hat. — Lebe wohl, süße Frau, und be-halte mich lieb.
148. An Karl Jmmermann.
Helgoland, den .10. August 1830.
Lieber Jmmermann!
Täglich das Briefschreiben aufschiebend, muß ichmich jetzt in aller Eile zum Schreiben entschließen, dadas Schiff, womit ich diese Zeilen befördere, in einigenStunden absegeln will, und ich mich mit Schrecken er-innere, daß ich vor vier Wochen an meine Schwesternach Ems schrieb, bei Ihrer Reise nach Düsseldorf solltesie noch bei Ihnen einen Brief von mir vorfinden. Ich
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