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1 (1906)
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sein, daß ich selbst jetzt mehr wert bin als meine Verse;vielleicht ist das ehrliche Bekenntnis, warum ich nichtszum Almanach gebe, viel mehr wert als das beste Ge-dicht, das ich sonst wohl machen konnte. Ich bitte Sieauch, erschrecken Sie mich nicht mehr durch allonge-perückliche Titulaturkurialien; ich habe es besonders umdie Mitjugend nicht verdient, wie ein alter Hofrat an-geredet zu werden.

135. An Johann Friedrich v. Cotta.

Potsdam, den 7. Juli 18SS.

Indem ich Ihnen beiliegend etwas Italienisches,wie Sie zu haben wünschten, für dasMorgenblatt"schicke, spreche ich die Hoffnung aus, daß Sie nichtsAnstößiges drin finden mögen, indem es das Gemäßigtsteist, was ich geben kann und ich deshalb schon gegen diegeringste Verstümmelung protestieren muß. Ist der un-verkürzte, unverkümmcrte Abdruck nicht möglich, so bitteich mir das Manuskript unter Varnhagens Adressezurückzuschicken. Im dritten Fragmente kommen Namenvor, die ich allenfalls gegen Anfangsbuchstaben zu ver-tauschen bereit wäre. Sie, Herr Baron, den ich sosehr liebe und dem ich so ungern mißfallen möchte, dürfenmir beileibe meine Unnachgiebigkcit in den geistigstenInteressen nicht mißdeuten. Ich finde jetzt, daß es oftdarauf abgesehen ist, mich zu beschränken und zu avi-lieren, und ich muß mich daher männlicher zu verhärtensuchen, als mir eigentlich selbst lieb ist. Von Schenk

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