Liebesglück, auf den Höhen der Apenninen umher-jauchzte, und große, wilde Taten träumte, wodurch meinRuhm sich über die ganze Erde verbreite bis zur fernstenInsel, wo der Schiffer des Abends am Herde von mirerzählen sollte; jetzt, wie bin ich zahm geworden, seitdem Tode meines Vaters! jetzt möchte ich auf so einerfernen Insel nur das Kätzchen sein, das am warmenHerde sitzt und zuhört, wenn von berühmten Taten er-zählt wird.
Ich bin so niedergeschlagen, so zusammengedrückt,so beengt — ach, ich möchte ein Kätzchen sein! Grüßen
Sie mir Mimi. Auch Ihren Hauskater lasse ich
herzlich grüßen; ebenfalls alle Nachbarschaftskatzen.Auch Varnhagens. Leben Sic wohl, und behalten Sielieb Ihre kleine Freundin
H. H e i n e.
134. An Heinrich Stieglitz.
Potsdam, den so. Juni 1S2S.
In Beantwortung Ihres lieben Briefes bekenne ichganz freimütig, daß ich unter meinen Papieren keineGedichte finden konnte, die denen, die ich in früherenJahren geliefert, an Wert gleich kämen, und daß ichIhnen deshalb gar nichts zu Ihrem Almanach gebe, wasich auch schon früherhin ganz bestimmt dem Moritz Veitwissen lassen.
Glauben Sie nur nicht, daß ich dies aus kläglicherBescheidenheit sage; vielmehr erstolzt mich das Bewußt-
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