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1 (1906)
Entstehung
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erhob, vielmehr waren's die Augen einer Italienerin,die gar andächtig an sie hinaufsah ich glaube, diealten Götter werden in Italien noch immer angebetet.

Ach, Schenk! die Seele ist mir so voll, so über-fließend, daß ich mir nicht anders zu helfen weiß, alsindem ich einige enthusiastische Bücher schreibe. ImBade zu Lucca, wo ich die längste und göttlichste Zeitverweilte, habe ich schon zur Hälfte ein Buch geschrieben,eine Art sentimentaler Reise. Sie und Jmmermannhabe ich mir meistens als Leser gedacht, und wenn ichdie ersten Kapitel nächstens imMorgenblatt" abdruckenlasse, so werden Sie sehen, wie ich Jmmermann abzu-finden gewußt habe. Ich muß bei diesem Wort laut^ auflachen, um so mehr, da ich weiß, Sie verstehen es nicht.Doch wozu Ihnen etwas verbergen, da es mir das größteVergnügen macht, es Ihnen schon jetzt zu sagen! Ja,lieber Schenk, Sie werden wohl Ihren ehrlichen Namen! zu diesem Buche hergeben müssen, ohne Pardon wird'sIhnen dediziert. Doch seien Sie nicht in Angst, es wirdHnen auch erst zum Lesen gegeben, und es wird vielj Artiges und meist Sanftes enthalten. Ich muß Ihnendurchaus ein öffentliches Zeichen meiner Gesinnungengeben, Sie haben's um mich verdient, Sie gehören zu dens Wenigen, die daraus bedacht waren, meine äußereStellung zu sichern, und so wahr mir Gott helfe, ichhoffe, auch der König von Bayern wird es Ihnen einstdanken. Ich fühle viel Kraft in mir und will sie gernl zum Guten anwenden.

Und nun weiß ich, in eben diesem Moment machtSchenk ein verdrießliches Gesicht, und zwar über sichselbst. Nein, seien Sie außer Sorge, ich habe freund-

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