den Korresp. mit einem Meere verglich, einem Welten-meer, worin die Sterne der Literatur sich spiegeln, ver-sunkene Zeiten in der Tiefe ruhen und — kein TropfenWasser ist. — Im dritten Teil der Reisebildcr habe ichGelegenheit, das Buch würdig zu feiern. Nun denkenSie sich, wie herzlich ich lachen mußte, als ich durchCotta einliegenden Brief aus Mainz erhielt! Sie sehen,auch Sie haben Ihre Beifüße in der Welt! Schon warich im Begriff, dem Mainzer zu schreiben, er möge seineKritik an das Stuttgarter Literaturblatt schicken. Aberich darf Lindners und Cottas wegen, die um den Briefwissen, keine solche Perfidie begehen. Sagen Sie mir,wollen wir uns diese Rezension — sie muß göttlichwerden — nicht kommen lassen? — Ja, ich will siekommen lassen und Ihnen zuschicken, wenn Sie wollen,vielleicht ergibt sich ein göttlicher Spaß, wenn sie mitgehörigen Noten abgedruckt wird. Vielleicht schicke ichdiese Mainzer Rezension Ihrer Frau, damit sie solcheGeißel als eine Geißel Ihres Wohlbetragens und Ihrerguten Aufführung in Händen behalte. Meine herzlicheEmpfehlung an Ihre Frau, ich danke ihr für die mirerzeigte Gastfreundschaft. Trotzdem, daß sich nach Mün-chen kaum ein Echo des deutschen Parnaßlärms verliert,habe ich doch hier sogar viel über Ihr Buch vernommen.Es muß doch etwas Lärm in Deutschland machen. Ein-liegend folgt auch ein Papierschnitzel aus einem sehrwichtigen Briefe. — Sollte vielleicht Zimmermann, weiler jetzt Vorlesungen über Goethe hält, dem Buche feindsein? — Lindner hat den „Witt" im Ausland rezensiert,verflucht bitter. Lassen Sie im Literaturblatt ihm nichtganz das Fell über die Ohren ziehen. Er ist doch ein
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