Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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scher Schriftsteller befürchte, nämlich frühes Hinsterben.

Im Ernst, teurer Campe, ich bin sehr krank. Ich

höre von Merckeln, daß einer von Ihren beiden HundenmeinBuch der Lieder" angebellt habe. Den Pastorsollen Sie behalten, er kuscht. Aber den Magister, derden Lebrun immer umwedelt und an Gubitz apportiert,sollen Sie zum Teufel jagen, und auf keinen Fall aufmeinem Papier mehr Plattdütsch pissen lassen. Frankhin Stuttgart, ein unternehmendes Köpfchen, lobte Siein Hinsicht der Auswahl Ihres Verlages. Ich seufzteund sagte ihm nicht, daß auch Sie einige niederträchtigeHunde halten, die Sie im Schranke verschlossen haben.Halten Sie sich deren, so viel Sie wollen, aber lassenSie sie nie heraus. Wirklich, Campe, ich lege aucheinigen Wert auf gute Gesellschaft.

Leben Sie wohl, behalten Sie mich lieb, und seienSie meiner besten Gesinnungen versichert. Wenn ichkränker werde ich scherze nicht ordne ich meinePapiere und adressiere sie an Sie für den Fall meinesAbsterbens. Dann geben Sie solche heraus, und dasHonorar soll meine irdischen Schulden hienieden decken.Aber, teurer Freund, lassen Sie mich doch in meinemErbbegräbnisse neben keinem toten Hunde ruhen.

121. An Wolfgang Menzel.

München, den 13. Januar 182S.

Lieber Menzel!

Wenn ich Ihre freundlichen Zeilen noch nicht be-antwortet, so habe ich die beste Entschuldigung, nämlich,

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