Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
265
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Gesellschafter" so sehr, daß es mich anreizte, sie um-zuarbeiten nnd in anständigerer Gestalt erscheinen zulassen. Sie ist völlig umgearbeitet. Ich bitte, gebenSie mir doch Roberts Adresse in Paris, damit ich ihnrecht dringend angehe, für mein Buch etwas zutun. Ich habe mir viele hilfreiche Freunde verschlagen,teils mit, teils ohne Schuld, und Hab' dafür an Wider-sachern reichlich gewonnen. Auch Hab' ich, wie gesagt,in Hinsicht des Buches kein gutes Gewissen, und bedarfdennoch des Ruhmes noch mehr, als sonst. NächsteWoche, wenn das Buch hier ausgegeben wird (ich bitteSie, das beikommcnde Eremplar nicht früher den Leutensehen zu lassen), will ich Ihnen noch einige Exem-plare derReisebilder" schicken, damit Sie für derenBestes, wie früher bei denTragödien", darüber ver-fügen. Ich bin in dieser Hinsicht besorgt, nicht sowohlwegen der miserablen Wirtschaft in unserer Literatur,wo man von dem Unbedeutenden so leicht im öffent-lichen Urteil überflügelt wird, sondern auch weil ich imzweiten Bande derReisebildcr" über solche Misererücksichtslos sprechen werde, die Geißel etwas schwinge,und es mit den öffentlichen Anführern auf immer ver-derben werde. So etwas tut not, wenige haben denMut, alles zu sagen, ich habe keine zurückgehaltenenÄußerungen mehr zu fürchten, und Sie sollen Ihr liebesWunder sehen. DieWiener Jahrbücher" haben indieser Hinsicht gut auf mich gewirkt.

Mit unendlichem Vergnügen, Herr von Varnhagen,sah ich imGesellschafter", wie Sie JmmermannsCardenio" gewürdigt, und ich unterschreibe gern IhrUrteil, daß Jmmermann alle gleichaltrigen Mitstrebenden

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