Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
243
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Dich zu passen scheint, und die nicht unterlassen wird,Dich glücklich zu machen.

Sobald ich nach Berlin komme, werde ich wiederetwas herausgeben. Muß mich sehr hüten mit demDruckenlassen. Hab ja auch niemand, der mir ratenkann. Meine jetzige Reise beschreib ich. MeineHarz-reise" hoffe ich Dir nächsten Monat zu schicken. Lebwohl, werde kein Philister, behalte mich lieb. Holmich der Teufel, ich werde sentimental.

8K. An Friederike Robert.

Lüneburg, den is. Oktober 182S.

Schönste, beste, liebenswürdigste Frau!

Ich müßte lügen, wenn ich mit den gewöhnlichen,unter Freunden gebräuchlichen Hyperbeln Ihnen schrei-ben wollte, daß die Zeit, während welcher ich Sie nichtgesehen, mir ein Jahrtausend schiene, und daß ich vorUngeduld brenne, Sie wiederzusehen. Im Gegenteil,es ist mir zumute, als hätte ich Sie gestern erst ver-lassen, ja, ich will die Wahrheit sagen, ich vermisse Siegar nicht, denn noch immer steht vor mir die wunder-schöne gemachte Türkin mit all ihrer Anmut und Lieb-lichkeit. Halten Sie diese Zufriedenheit mit der Er-innerung beileibe für keine Freundschaftsträgheit oderMangel von Gefühl, ich bin nun mal so gottlob!

Ich würde Ihnen auch nicht mal schreiben, schöneFrau, geschähe es nicht wegen des leidigen Almanachs.Er bleibt so lange aus, daß ich fast glauben muß, ererscheint am Ende gar nicht. Dieses wäre mir nun jetztrecht fatal, indem meine Einsendung, dieHarzreise",

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