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1 (1906)
Entstehung
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plagt wird. Es ist ein mißmutiges Wetter, ich hörenichts als das Brausen der See. O läg' ich dochbegraben unter den weißen Dünen! Ich bin inmeinen Wünschen sehr maßig geworden. Einst wünschteich begraben zu sein unter einer Palme des Jordans.

- Das vermaledeit viele Abschiednehmen stimmt

mich so weich, ganz in Moll. Ich habe hier wunder-schöne Tage gelebt, meine Privateitelkeit wurde vonholden Pfötchen allerliebst gestreichelt, ich kam fast aufden Gedanken, der Or. Heine sei wirklich höchst liebens-würdig, und ich schwelgte im Anschauen der schönenDame, in deren Nähe Du mich wiedersahst. Sie pro-tegierte mich zuletzt gar sehr und jetzt ist sie abgereist.Auch der Abschied von der Fürstin Solms ist mir sauergeworden, wir waren so viel zusammen und wußtenuns so hübsch zu necken. Sie lobte mich viel, und Duweißt, Christian, das verfehlt nie seinen Eindruck. Diehannövrischen Offiziere hier haben mir nichts wenigerals mißfallen. Sie haben nicht so viel Verstand wiedie Preußen, aber sie sind honoriger, und unter derUniform, die sie selten tragen, steckt ein Gentleman imfeinsten Zivilrock. Ich meine aber vorzüglich hier dieOffiziere, die in der Legion gedient, und die von Spanien,Portugal, Irland, England, Sizilien, manche sogar vonden jonischen Inseln und von Ostindien, so viel Hübschesund Wackeres zu erzählen wissen. Wie pauvre klingtdagegen Jena, die Katzbach, Leipzig, Bellealliance, undgar Paris, die letzte Station unseres Ruhmes, wohinwir Gott weiß wie! gelangt sind. Still, still, ichwill ja in Berlin lesen. Bin selbst neugierig, wasdas sein wird. Grüße mir Deine Frau, die sehr für

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