Grüße mir Moritz recht herzlich, und wenn Dusicher bist, daß er keine Plaudertasche ist, so sage ihm,
ich sei jetzt nicht nur Dr. juris, sondern auch .
Es hat gestern geregnet, so wie auch vor sechs Wochen.
— Als längsthin der längste Tag war, habe ich an denZollenspiker gedacht, und habe ihn mit Schwitzen undGedanken an Euch gefeiert.
Du kennst jetzt schon seit zwei Jahren unfern Moritzganz intim, und mußt jetzt wissen, was an ihm ist, ober den Mund halten kann usw. — Ich habe vorgesternschöne Erdbeeren gegessen, sie haben auf dem Zuckerrecht weich gelegen, und ich habe sie auch recht gut zu-gedeckt.
Ich weiß nicht, wie lange ich jetzt noch hier bleibe,und ob ich nicht gar schon diese Tage abreise und wiedereine Fußtour mache. Auf jeden Fall bin ich Mitte Sep-tember in Lüneburg, um meine Eltern wiederzusehen,und von da aus geht es — ich weiß es wahrhaftig nochnicht, ob es mir möglich sein wird, nach Hamburg michzu fixieren. — Ich befinde mich selbst zwar nicht mehrso ganz schlecht, mit meiner Gesundheit geht es jetztgottlob viel besser als sonst, doch bin ich noch immerkrank genug, um mehr an die Gegenwart, als an dieZukunft zu denken. — Auf keinen Fall werde ich nachHamburg kommen, wenn nicht dort die Mittel meinerSubsistenz im voraus gesichert sind. —
Ist dies nicht der Fall, so wähle ich vorderhandVerlin, wo mir gleich mehr Erwerbsquellen offen stehen.
— Wenn ich nur das Bewußtsein gewinne, daß Du,liebes Lottchen, mit mir zufrieden bist, und einsiehst, daßich von meiner Seite alles getan habe, wodurch ich es
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