werden können, und die ich vielleicht zu diesem Zweckehingeschrieben. — Die Verse in meiner „Harzreise" sindeine ganz neue Sorte und wunderschön. Indessen mankann sich irren. Es sollte mir sehr leid tun, wenn meinManuskript Ihren Erwartungen nicht entspräche, nichtmeinetwegen, sondern weil ich so gern Ihre Wünscheerfüllt sehe. In diesem Fall, wenn Sie etwa unter-dessen fremdes, besseres Manuskript erhalten, oder meinManuskript wegen meiner eigenen Bestimmungen nichtabdrucken lassen können, wünsche ich, daß Sie mir das-selbe ohne großen Zeitverlust unfrankiert hierher nachGöttingen per fahrende Post zurücksenden möchten. Ichhätte Ihnen gar gern eine hübsche Novelle geschickt, aberes war unmöglich; mögen mich nächstes Jahr die Musenbesser begünstigen! — Und nun nachträglich noch eineBitte: im Fall meine Harzreise sich eines Abdrucks inden „Rheinblüten" zu erfreuen hat, wünschte ich, daßmir einige bloße Abdrücke der Reise und vier ganze Erem-plare der „Rheinblüten", worin die Reise enthalten,unter der Adresse: H. Heine bei Herold und Wahlstabin Lüneburg, per fahrende Post sobald als möglich zu-geschickt und in Rechnung gestellt werden mögen.
Und nun, schöne gute Frau, machten Sie nicht ebendie naheliegende Bemerkung: daß Menschen, die sonst imLeben ganz leicht und anspruchslos erscheinen, rechteitel und diffizil werden, sobald man sie als Poeten inAnspruch nimmt? Doch ich scharfsinniger Narr, icherzähle das einer Poetin und Frau eines Poeten. Wasmacht dieser Poet? Trauerspiele oder Lustspiele? Papa-vians oder Mamavians? Dem Manne der MadameRobert muß es wohl sauer werden, ein Trauerspiel zu
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