Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
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Zeit, indem ich doch mit der Absenkung meines Manu-skripts nicht länger zögern darf. Möge es Ihren Bei-fall erlangen. Ich habe es so viel als möglich für dieRheinblüten" zugestutzt. Vieles mußt ich streichen;und zur Füllung mancher Lücke, besonders am Ende dergroßen Gedichte, fehlte mir die Muße. Doch ist diesesnicht bemerkbar. Erscheint die ganze Persiflage desBalletts etwas zu stark, so erlaube ich gern die ganzePartie, die damit zusammenhängt, und die ich mit Blei-stift bezeichnet, ausfallen zu lassen. Muß aus ähnlichempolitischen N o t w c n d i g k e i t s gründe irgend eineandre Stelle meines Manuskripts wegbleiben, so bitte ichdie Lücke mit den üblichen Strichen zu füllen. Außer-dem bitte ich aber die Redaktion derRheinblüten", bei-leibe keine eigenmächtigen Veränderungen oder Aus-lassungen aus ästhetischen Gründen in meiner Harzreisezu gestatten. Denn, da diese im subjektivsten Stile ge-schrieben ist, mit meinem Namen in der Welt erscheint,und mich also als Mensch und Dichter verantwortlichmacht, so kann ich dabei eine fremde Willkürlichkeit nichtso gleichgültig ansehen, wie bei namenlosen Gedichtchen,die zur Hälfte reduziert werden. Damit indessen freund-licher Bemühung einiger Spielraum verbleibe, so be-merke ich, daß einige leicht zu verbessernde Schreibfehlerin meinem Manuskripte aufzufinden sind; ein Freund,der dasselbe zuletzt las, hat es wenigstens geäußert, undmir fehlt es jetzt an Zeit und Lust zu einer neuen Durch-sicht. Auch sende ich anbei sechs neue Liedchen von deralten Sorte, die nur mit meiner Chiffre (.. .e) bezeichnetsind, wovon die drei ersten mit einigermaßen gefallen,weit weniger die drei letzten, die immerhin fortgestrichen

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