Druckschrift 
1 (1906)
Entstehung
Seite
165
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Falk. Ungünstiges Organ, aber sein Lesen gefiel mirdoch. Von Zwickers Sachen war nichts aufzufinden.Ich hatte in meinem Koffer die Tragödien von Heine,welche ich Zwickern zum Durchschn mitbrachte es istschade, daß Sie ihm sein Eremplar noch nicht geschickthatten und ich saß vis a vis von Madame Zwickerund las den William Ratcliff. Arnswald kannte dieTragödien ebenfalls noch nicht, er hatte sie bloß in Parismal bei einem Freunde liegen sehen. Wir waren vonV-3 bis V--12 beisammen. Arnswald war so gütig,mich bis an mein Logis zu begleiten und ich versprach,auch ihn zu besuchen. Aber den andern Tag war ichzu elend, um zu der bestimmten Stunde ausgehen zukönnen den übrigen Teil des Tags war Arnswaldmit einem Leichenbegängnis und dergleichen beschäftigtund ich sprach nur noch Zwicker, dessen Frau sich nichtwohl befand, brachte den Abend bei Meyer zu undreiste um ö Uhr des Morgens ab. Ich bitte Sie, machenSie doch, daß Zwicker bald das Eremplar der Tragödienbekömmt. Er hat mir eine englische Prachtausgabeder ok tbe lllalce geschenkt, sowie auch eins seinerGedichte im Manuskript. Arnswald hat sich mit vielerTeilnahme nach Ihnen erkundigt, ich sagte ihm, daßwir oft von ihm gesprochen und das schien ihn zu freuen.Auch Madame Zwicker sprach mit vielem Interesse vonvr. Ehristiani, den sie nur wenig gesehen und der ihrgefallen. Meyer hat sich sehr gefreut mich wieder-zusehen, und ich habe mich auch über den guten Jungenrecht herzlich gefreut. Ihr beide würdet freilich nichtzusammen passen, Ihr würdet oft streiten; denn Meyerist noch immer Disputeur und Sie, guter Ehristiani,

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